| Rombach-Martelingen (deutsch) Rombech (lux.) Rombach-Martelange (frz.) Gemeinde Rambruch
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| Koordinaten: | 49° 50′ N, 5° 44′ O | |
| Einwohner: | 204 (30. Sep. 2021) | |
| Postleitzahl: | 8833 | |
Lage von Rombach-Martelingen in Luxemburg | ||
Rue des Tilleuls in Rombach-Martelingen | ||
Rombach-Martelingen (luxemburgisch Rombech, französisch Rombach-Martelange) ist eine Ortschaft in der Gemeinde Rambruch im Kanton Redingen im Großherzogtum Luxemburg.
Rombach-Martelingen liegt im Tal der Sauer direkt an der Grenze zu Belgien ganz im Westen des Großherzogtums. Nachbarorte sind Martelange (Martelingen) auf belgischer Seite, mit dem es einen Doppelort bildet, sowie Obermartelingen und Wolwelingen im Süden.
Ursprünglich war Rombach-Martelingen ein Teil von Martelingen, wurde aber mit Ziehung der luxemburgisch-belgischen Grenze in Folge der Belgischen Revolution entlang der Straße Bastogne (Bastnach)-Arlon (Arel) im Jahr 1839 vom Ortskern getrennt. Martelingen wurde belgisch, Rombach-Martelingen luxemburgisch. 1842 wurde der Ort der Gemeinde Perl zugeordnet. Zum 1. Januar 1979 kam der Ort an die neue Gemeinde Rambruch.

Im Ort endete die meterspurige Schmalspurbahn Noerdingen–Martelingen. Sie wurde 1890 eröffnet und 1953 stillgelegt. Auf belgischer Seite lag, rund 300 Meter entfernt, der Bahnhof Martelange der SNCV. Dort endeten – ebenfalls meterspurige – Strecken aus Bastogne und Arlon. Beide Netze wurden nicht miteinander verbunden, da belgische Gewerbetreibende die Konkurrenz aus Luxemburg fürchteten.