| Rosenmeer | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | FR: A2620300 | |
| Lage |
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| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Ehn → Ill → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | im Gemeindegebiet von Rosenwiller 48° 30′ 19″ N, 7° 26′ 30″ O | |
| Quellhöhe | 268 m | |
| Mündung | im Gemeindegebiet von Innenheim in die EhnKoordinaten: 48° 29′ 25″ N, 7° 35′ 11″ O 48° 29′ 25″ N, 7° 35′ 11″ O | |
| Mündungshöhe | 151 m | |
| Höhenunterschied | 117 m | |
| Sohlgefälle | ca. 9 ‰ | |
| Länge | ca. 13 km | |
| Einzugsgebiet | 21,4 km² | |
| Abfluss AEo: 21,4 km² |
MQ Mq |
48 l/s 2,2 l/(s km²) |
![]() (Daten aus Wikidata und OSM) | ||
Der Rosenmeer (französisch Ruisseau le Rosenmeer) ist ein Bach in Frankreich, der im Département Bas-Rhin der Region Grand Est südwestlich der Stadt Straßburg verläuft.
Der Name Rosenmeer setzt sich aus dem Präfix „Rose“ und dem Suffix „-meer“ zusammen, das im Elsass nicht das Meer, sondern einen Bach bezeichnet.
Der Rosenmeer entspringt in den Ausläufern der Vogesen am östlichen Ortsrand der Gemeinde Rosenwiller, entwässert generell Richtung Osten, durchquert weitgehend unterirdisch den Nachbarort Rosheim und erreicht schließlich die Oberrheinische Tiefebene. Hier quert er die Bahnstrecke Sélestat–Saverne, die autobahnähnlich ausgebaute Departementsstraße D500 sowie die Autobahn A35 und mündet nach 12,9 km im Gemeindegebiet von Innenheim als linker Nebenfluss in die Ehn. Der Rosenmeer hat keine relevanten Zuflüsse.
(Reihenfolge in Fließrichtung)
Die Existenz eines künstlich angelegten Baches, der Wasser von der Magel nach Rosheim leiten sollte, scheint bereits 1365 belegt zu sein, doch fehlen genaue Informationen. Zielsetzung war jedenfalls den Ort Rosheim mit ausreichend Wasser zu versorgen. Das Vorhaben ist kaum detailliert beschrieben, außer im angeschlossenen Dokument. Da es in den Tälern bei Rosheim keine nennenswerten Quellen gab, musste man nach einem ausreichend wasserführenden Fluss suchen. Die Magel schien die beste Lösung, doch sie fließt durch Mollkirch und mündet weiter nördlich in die Bruche. Man musste sie daher weiter flussaufwärts, nahe der Fischhütte, anzapfen, um die Hügel des Eichwaldes herumleiten und bei Rosenwiller wieder zurückfließen lassen, bevor sie Rosheim erreichte. Der Rosenmeer war im Laufe der Jahrhunderte Gegenstand verschiedener Begradigungs- und Überdeckungsarbeiten. Heute ist diese Wasserdotierung nicht mehr in Betrieb und wird im aktuellen Verlauf von SANDRE nicht mehr angeführt. In einigen Kartenwerken ist der Name Rosenmeer aber auch noch oberhalb von Rosenwiller zu finden.
