| Rote Kuhschelle | ||||||||||||
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Rote Kuhschelle (Pulsatilla rubra) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pulsatilla rubra | ||||||||||||
| (Lam.) Delarbre |
Die Rote Kuhschelle (Pulsatilla rubra), auch Rote Küchenschelle genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Kuhschellen (Pulsatilla) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie kommt nur in Teilen Frankreichs sowie Spaniens und in der Schweiz vor.

Die Rote Kuhschelle ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 30 Zentimetern erreicht. Ihr schräg wachsendes Rhizom ist verdickt. Die oberirdischen Pflanzenteile sind filzig behaart.
Die mindestens zweifach fiederschnittigen Laubblätter besitzen zahlreiche feine Zipfel, die Grundblätter sind nicht dauerhaft.
Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Der Blütenstiel steht aufrecht.
Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch. Die Blütenhüllblätter sind kurz eingeschnitten, lanzettlich und auf ihrer Innenseite dunkel rotviolett.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32.
Pulsatilla rubra kommt in Zentral- und Südfrankreich sowie Nord- und Ostspanien und in der Schweiz vor.
Pulsatilla rubra gedeiht in Höhenlagen von 400 bis 1500 Metern meist auf sauren Böden.
Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt et al. 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 1+ (trocken), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 5 (kontinental).
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1783 unter dem Namen (Basionym) Anemone rubra durch Jean-Baptiste de Lamarck in Encyclopédie méthodique. Botanique, Band 1, Seite 163. Die Neukombination zu Pulsatilla rubra (Lam.) Delarbre wurde 1800 durch Antoine Delarbre in Flore d'Auvergne, 2. Auflage, Seite 553 veröffentlicht.
Im Atlas florae europaeae wurden 1989 zwei Unterarten verzeichnet: