| Royal Antwerpen | ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Name | Royal Antwerp Football Club v.z.w. | |||
| Sitz | Antwerpen, Belgien | |||
| Gründung | 1. September 1880 | |||
| Farben | rot-weiß | |||
| Präsident | Paul Gheysens | |||
| Website | royalantwerpfc.be | |||
| Erste Fußballmannschaft | ||||
| Cheftrainer | ||||
| Spielstätte | Bosuilstadion | |||
| Plätze | 21.000 | |||
| Liga | Division 1A | |||
| 2025/26 | 10. Platz (Hauptrunde) | |||
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Der Royal Antwerp Football Club v.z.w., im deutschsprachigen Raum bekannt als Royal Antwerpen, seltener auch FC Antwerpen, ist ein Fußballverein aus der belgischen Stadt Antwerpen (englisch Antwerp).
Wie an vielen anderen Stellen Kontinentaleuropas auch, waren es ansässige Engländer, die den modernen Sport in Antwerpen bekanntmachten. Sie gründeten dort im Jahr 1880 als Omni-Sportverein den Antwerp Athletic Club. 1887 wurde darin unter dem eigenen Namen Antwerp Football Club eine Fußballabteilung eingerichtet. Um den übergreifenden Spielbetrieb zu koordinieren, beriet man mit einem gleichartigen Verein aus Brüssel über die Schaffung eines Verbandes. Als Ergebnis entstand 1895 ein zunächst unspezifischer Sportverband für Belgien, der sich 1912 zum nationalen Fußballverband entwickeln sollte. Der AFC bzw. spätere Royal AFC gehörte selbstredend zu den zehn Gründungsmitgliedern. Als im Jahr 1926 das prestigeträchtige System der Registrierungsnummern eingeführt wurde, bekam der Verein rückwirkend die Nr. 1 zugestanden. Diese Nummer ist es, die heutzutage stolz auf dem Vereinswappen präsentiert wird. Im belgischen Fußball nennt man Royal Antwerpen auch The Great Old.
Zur Premierensaison der belgischen Fußball-Liga gingen 1895/96 sieben Vereine an den Start, darunter der (R)AFC. Im Laufe der weiteren Geschichte sollte er nur dreimal für jeweils kurze Zeit in der Eliteklasse fehlen, bevor dann von 2004 bis 2017 allerdings eine längere Abwesenheit erfolgte. Durch diese Schwächephase rutschte Royal Antwerpen in der Statistik der gespielten Erstliga-Saisons knapp hinter Standard Lüttich und Club Brügge auf den dritten Platz ab. In einer zusammengerechneten „Ewigen Tabelle“ seit 1895/96 stünde der Verein auf dem vierten Platz hinter dem RSC Anderlecht, Club Brügge und Standard Lüttich.
Gemessen an dem Umstand, dass Royal Antwerpen schon immer als repräsentativer Fußballverein der zweitgrößten Stadt des Landes auftritt, fällt die Titelsammlung mit fünf nationalen Meisterschaften und vier Pokalsiegen bemerkenswert überschaubar aus. Tatsächlich gelang es dem Klub in der Geschichte nie, eine Dominanz zu entfalten, selbst in der eigenen Stadt nicht. Bereits im Jahr 1900 erschien ein örtlicher Herausforderer in der obersten Liga, mit dem sich der (R)AFC fortan die Gunst in Antwerpen teilen musste – der Beerschot AC. Die beiden Kontrahenten lieferten sich das Jahrhundert hindurch, und tun es auch aktuell wieder, eine erbitterte Derby-Gegnerschaft, wobei das Renommee nach dem Gewinn von sieben belgischen Meistertiteln frühzeitig doch eher auf Seiten Beerschots lag. Weitere Antwerpener Vereine, die den RAFC zwischendurch überflügeln konnten, waren Berchem Sport und Germinal Ekeren. Mehrere Vertreter kleinerer Städte des Antwerpener Umlands weisen heute eine Titelbilanz auf, die derjenigen des RAFC kaum nachsteht (Lierse SK, KV Mechelen, SK Beveren). Auch vom grundsätzlichen Zuschaueraufkommen her ist Royal Antwerpen im Widerspruch zur Bevölkerungsmenge stets lediglich im Mittelfeld der Liga anzusiedeln.
1920 durfte der Antwerp FC seinen Namen um das königliche Prädikat erweitern. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Besonderheit, denn nach einer gewissen Bestehenszeit fällt diese Erlaubnis allen Vereinen in Belgien zu. Auf unterschiedliche Art und Weise wird das entsprechende Wort fast immer in den jeweiligen Vereinsnamen eingebaut, beim Royal Antwerp FC tritt es nur am meisten hervor. Allgemein lautet das Schlagwort im französischen Sprachgebiet Belgiens „Royal“, im niederländischen – worin Antwerpen liegt – jedoch „Koninklijk“. Aufgrund der historischen staatlichen Sprachpolitik sind französischsprachige Vereinsnamen aber auch im niederländischsprachigen Landesteil vorgekommen. Nochmals anders ist der Fall des Royal Antwerp Football Club gelagert, dessen Name nach wie vor als komplett Englisch verstanden werden soll. Ausgesprochen wird er ohnehin selten; in Belgien benennt man den Klub üblicherweise kurz als Antwerp.
Royal Antwerpen spielt seit 1923 im Bosuilstadion mit momentan 21.000 Plätzen, welches anstelle des Stadion Broodstraat errichtet wurde, wo der Verein seit 1908 seine Partien austrug.
1993 erreichte Royal Antwerpen das Endspiel um den Europapokal der Pokalsieger. Das im Londoner Wembley-Stadion gespielte Finale verloren die Antwerpener allerdings gegen den italienischen Vertreter AC Parma mit 1:3. Damit ist Royal Antwerpen der bisher letzte belgische Verein, der ein Finale um einen europäischen Wettbewerb erreichte.
Seit 1998 kooperiert Royal Antwerpen mit Manchester United, sodass junge, meist nicht-europäische Talente zunächst Spielpraxis bei Royal Antwerpen sammeln.
2004 stieg der viermalige belgische Meister in die zweite Liga ab, seit 2017 spielt der RAFC wieder in der erstklassigen Division 1A. Dafür wurde als neuer Trainer László Bölöni für zwei Jahre verpflichtet. Am Ende der regulären Spielzeit belegte Antwerpen den 8. Platz. In der folgenden Play-off-Runde konnte man sich nicht für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren.
Aufgrund dieser Platzierung wurde der Vertrag mit Bölöni bis Sommer 2020 verlängert. In der folgenden Saison belegte Antwerpen am Ende der regulären Spielzeit den 6. Platz, konnte sich innerhalb des Meister-Play-offs aber noch auf Platz 4 verbessern. Somit spielte der Verein im Europa-League-Play-off-Finale gegen den Sieger der Play-off-2B Sporting Charleroi.
Nach einem 3:2-Sieg war Antwerpen sportlich für die 2. Qualifikationsrunde zur Europa League qualifiziert. Am 17. Juli 2019 bestrafte das belgische Schiedsgericht für den Sport als Berufungsinstanz den KV Mechelen, wegen Manipulation des Spiels gegen Waasland-Beveren am 11. März 2018, unter anderem mit dem Ausschluss aus der Europa League. Alle belgischen Vereine rückten in der Folge um einen Qualifikationsplatz auf, wodurch Antwerpen einen Startplatz in der 3. Qualifikationsrunde der Europa League erreichte.
Mitte Mai 2020 beschloss der Verein, den Vertrag mit Bölöni nicht zu verlängern. Wenige Tage später wurde Ivan Leko als Trainer bis zum Ende der Saison 2021/22 verpflichtet. In seinem ersten Pflichtspiel gewann er das infolge der COVID-19-Pandemie erst am 1. August 2020 ausgetragene Pokalfinale der Saison 2019/20 gegen den FC Brügge. Damit qualifizierte Antwerpen sich für die Gruppenphase der Europa League 2020/21.
Nach dem letzten Ligaspiel des Jahres kündigte Leko Ende Dezember 2020 seinen Vertrag, weil er zu Shanghai SIPG wechselt. Anfang Januar 2021 wurde Franky Vercauteren als neuer Trainer für den Rest der Saison verpflichtet.
Vercauteren erreichte mit Antwerpen Platz 2 in der Hauptrunde, wenn auch mit 16 Punkten Rückstand auf den FC Brügge. In der Meister-Play-off-Runde konnte der Verein nach 3 Niederlagen und zwei Remis nicht mit Brügge und dem KRC Genk mithalten und erreichte Platz 3 in der Play-off-Runde. Da Genk als Vizemeister zugleich Pokalsieger war, stand diesem der höhere Qualifikationsplatz in der Champions League zu, so dass Antwerpen den Platz von Genk in den Play-offs zur Europa League einnahm. Es verblieb dabei, dass Vercauteren nur befristet als Trainer eingestellt war, und Ende Mai 2021 wurde der Däne Brian Priske als neuer Trainer mit einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren verpflichtet.
In der Play-off-Runde zur Europa League 2021/22 setzte sich Antwerpen schließlich im Elfmeterschießen gegen Omonia Nikosia durch und erreichte so die Gruppenphase. Gruppengegner waren Eintracht Frankfurt Olympiakos Piräus und Fenerbahçe Istanbul. Nach einem Sieg, zwei Remis und drei Niederlagen schied der Verein als Vierter aus der Europa League aus. Im belgischen Pokal scheiterte man bereits im Achtelfinale an Zweitdivisionär KVC Westerlo. In der Saison 2021/22 der Division 1A erreichte Antwerpen mit einem Punkt Vorsprung den 4. Platz der Hauptrunde und zog so in die Meister-Play-off ein. Dort konnte Antwerpen sich nicht verbessern. Bereits am vorletzten Spieltag der Play-off-Runde stand fest, dass Antwerpen dort ebenfalls nur den 4. Platz belegte. Da zeitgleich aber auch feststand, dass der KAA Gent als Pokalsieger die Europa-League-Play-off gewinnen würde, war damit ohne Entscheidungsspiel bereits die Teilnahme an der 2. Qualifikationsrunde zur Conference League gesichert.
Nach Ablauf der Play-off-Runde entschied der Verein, sich von Priske als Trainer zu trennen. Einige Tage später wurde der Niederländer Mark van Bommel als neuer Trainer mit einem Zweijahresvertrag verpflichtet. Die Qualifikation zur Conference League wurde nach Siegen über KF Drita und Lillestrøm SK in der Play-off-Runde gegen Istanbul Başakşehir FK verspielt. Jedoch sorgte Royal Antwerpen auf nationalem Niveau für Furore. Nach der Hauptrunde stand der Verein mit drei Punkten Rückstand auf KRC Genk und Royale Union Saint-Gilloise auf Platz 3. Gegen beide gab es an den letzten Spieltagen jeweils ein Unentschieden, womit Antwerpen um einen Punkt noch vorbeizog und somit belgischer Meister wurde. Bereits zuvor besiegte er zudem den KV Mechelen im Pokalfinale mit 2:0, womit er das erste nationale Double der Vereinsgeschichte feierte. Auch der anschließende Supercup wurde gegen den gleichen Gegner im Elfmeterschießen zum ersten Mal gewonnen. Auf nationaler Ebene war das der Höhepunkt des Vereins.
Durch die Meisterschaft 2022/23 nahm der Verein an der Play-off-Runde zur UEFA Champions League 2023/24 teil. Dort gewann man beide Spiele gegen AEK Athen mit 1:0 und 2:1, sodass der Verein sich erstmals überhaupt für die Gruppenphase des Wettbewerbs qualifizierte. In Gruppe H traf man auf den FC Barcelona, den FC Porto und Schachtar Donezk. Nachdem die ersten fünf Spiele allesamt verloren gingen, sorgte man erneut für Furore, als man Barcelona am letzten Spieltag mit einem 3:2-Sieg überraschte. Trotzdem schied der Verein als Letztplatzierter aus. In der Liga konnte man nicht annähernd an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Während man in der Hauptrunde Platz 3 erreichte, setzte es acht Niederlagen in zehn Spielen der Meister-Play-offs, womit Antwerpen noch auf Platz 6 abrutschte. Im Pokal konnte der Verein zwar erneut bis ins Endspiel vorstoßen, jedoch verlor er dieses mit 0:1 gegen Royale Union Saint-Gilloise. Damit verpasste Antwerpen den Europapokal zur Gänze.
(Stand: 13. Oktober 2026)
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| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hin | Rück |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1957/58 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | 1:8 | 1:2 (H) | 0:6 (A) | |
| 1964/65 | Messestädte-Pokal | 1. Runde | 3:2 | 1:2 (A) | 2:0 (H) | |
| 2. Runde | 0:3 | 0:2 (A) | 0:1 (H) | |||
| 1965/66 | Messestädte-Pokal | 1. Runde | 4:3 | 1:0 (H) | 3:3 (A) | |
| 2. Runde | 2:3 | 2:1 (H) | 0:2 (A) | |||
| 1966/67 | Messestädte-Pokal | 1. Runde | 2:0 | 1:0 (A) | 1:0 (H) | |
| 2. Runde | 2:8 | 0:1 (H) | 2:7 (A) | |||
| 1967/68 | Messestädte-Pokal | 1. Runde | 1:2 | 1:2 (H) | 0:0 (A) | |
| 1974/75 | UEFA-Pokal | 1. Runde | (a)2:2 | 1:2 (A) | 1:0 (H) | |
| 2. Runde | 2:2(a) | 0:1 (A) | 1:2 (H) | |||
| 1975/76 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 5:1 | 4:1 (H) | 1:0 (A) | |
| 2. Runde | 2:3 | 1:1 (A) | 1:2 (H) | |||
| 1983/84 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 8:3 | 4:1 (A) | 4:2 (H) | |
| 2. Runde | 4:5 | 2:2 (A) | 2:3 (H) | |||
| 1988/89 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 3:6 | 2:4 (H) | 1:2 (A) | |
| 1989/90 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 4:3 | 0:0 (A) | 4:3 (H) | |
| 2. Runde | 6:3 | 4:0 (H) | 2:3 (A) | |||
| 3. Runde | 2:1 | 1:0 (H) | 1:1 (A) | |||
| Viertelfinale | 0:2 | 0:2 (A) | 0:0 (H) | |||
| 1990/91 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 1:3 | 0:0 (H) | 1:3 n. V. (A) | |
| 1992/93 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | 1:1 (3:1 i. E.) | 1:1 (A) | 1:1 n. V. (H) | |
| 2. Runde | 7:6 | 4:2 (A) | 3:4 n. V. (H) | |||
| Viertelfinale | (a)1:1 | 0:0 (H) | 1:1 (A) | |||
| Halbfinale | 3:2 | 0:1 (A) | 3:1 (H) | |||
| Finale | 0:1 | 0:1 in London | ||||
| 1993/94 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 4:2 | 2:0 (H) | 2:2 (A) | |
| 2. Runde | 0:2 | 0:1 (A) | 0:1 (H) | |||
| 1994/95 | UEFA-Pokal | 1. Runde | 2:10 | 0:5 (H) | 2:5 (A) | |
| 2019/20 | UEFA Europa League | 3. Qualifikationsrunde | (a)2:2 | 1:0 (H) | 1:2 n. V. (A) | |
| Play-offs | 2:5 | 1:1(A) | 1:4 n. V. (H) | |||
| 2020/21 | UEFA Europa League | Gruppenphase | 5:2 | 2:1 (A) | 3:1 (H) | |
| 1:2 | 1:0 (H) | 0:2 (A) | ||||
| 2:1 | 0:1 (A) | 2:0 (H) | ||||
| Sechzehntelfinale | 5:9 | 3:4 (H) | 2:5 (A) | |||
| 2021/22 | UEFA Europa League | Play-offs | 4:4 (3:2 i. E.) | 2:4 (A) | 2:0 n. V. (H) | |
| Gruppenphase | 2:2 | 1:2 (A) | 1:0 (H) | |||
| 2:3 | 0:1 (H) | 2:2 (A) | ||||
| 2:5 | 2:2 (A) | 0:3 (H) | ||||
| 2022/23 | UEFA Europa Conference League | 2. Qualifikationsrunde | 2:0 | 0:0 (H) | 2:0 (A) | |
| 3. Qualifikationsrunde | 5:2 | 3:1 (A) | 2:0 (H) | |||
| Play-offs | 2:4 | 1:1 (A) | 1:3 (H) | |||
| 2023/24 | UEFA Champions League | Play-offs | 3:1 | 1:0 (H) | 2:1 (A) | |
| Gruppenphase | 3:7 | 0:5 (A) | 3:2 (H) | |||
| 2:4 | 2:3 (H) | 0:1 (A) a | ||||
| 1:6 | 1:4 (H) | 0:2 (A) | ||||
Gesamtbilanz: 88 Spiele, 29 Siege, 18 Unentschieden, 41 Niederlagen, 115:145 Tore (Tordifferenz −30)
Eine chronologische Übersicht der Trainer des Vereins seit 1973:
| Amtszeit | Nat. | Trainer |
|---|---|---|
| 1973–1976 | Guy Thys | |
| 1976–1977 | Jef Vliers | |
| 1977–1979 | Ladislav Novák | |
| 1979 | Staf Van Den Bergh | |
| 1979–1980 | Eddy Wauters | |
| 1980–1983 | Dimitri Davidovic | |
| 1983–1984 | Jean Dockx | |
| 1984–1985 | Arie Haan | |
| … | … | … |
| 1995–1996 | László Fazekas | |
| … | … | … |
| 1996–1998 | Georg Keßler | |
| … | … | … |
| 2004 | Marc Grosjean | |
| 2004–2005 | Jerko Tipurić | |
| 2005–2006 | Regi Van Acker | |
| 2006–2008 | Warren Joyce | |
| 2008–2009 | Dimitri Davidovic | |
| 2009 | Ratko Svilar | |
| 2009–2010 | Colin Andrews | |
| 2010–2011 | Bart De Roover | |
| 2011–2012 | Bart Wilmssen | |
| 2012–2013 | Dennis van Wijk | |
| 2013–2014 | Jimmy Floyd Hasselbaink | |
| Juli 2014 – Juni 2015 | Richard Stricker | |
| Juli 2015 – Juni 2016 | David Gevaert | |
| Juli 2016 – November 2016 | Fred Vanderbiest | |
| Oktober 2016 – November 2016 | David Gevaert | |
| November 2016 – Juni 2017 | Win de Decker | |
| Juli 2017 – Juni 2020 | László Bölöni | |
| Juli 2020 – Dezember 2020 | Ivan Leko | |
| Januar 2021 – Mai 2021 | Franky Vercauteren | |
| Juni 2021 – Mai 2022 | Brian Priske | |
| Mai 2022 – Juni 2024 | Mark van Bommel | |
| Juli 2024 – März 2025 | Jonas De Roeck | |
| März 2025 – Juni 2025 | Andries Ulderink | |
| Juli 2025 – November 2025 | Stef Wils | |
| November 2025 – Dezember 2025 | Faris Haroun | |
| Dezember 2025 – Mai 2026 | Joseph Oosting | |
| Mai 2026 – Juni 2026 | Faris Haroun | |
| seit August 2026 | Marvin Compper | |