Rudolf J. Freund

Rudolf Jakob Freund (* 3. März 1927 in Kiel; † 5. Januar 2014 in Longhorn, Texas) war ein deutsch-US-amerikanischer Statistiker und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Rudolf J. Freund, ein Sohn des Wirtschaftswissenschaftlers Rudolf E. Freund (1901–1955), wuchs zunächst seit 1934 in Schweden, dann nach 1939 in den USA auf, wohin seine Eltern emigriert waren. Von 1945 bis 1946 war er Soldat in der U.S. Army und studierte anschließend Statistik und Wirtschaftswissenschaft an der University of Chicago. Dort legte er 1951 die Magisterprüfung ab und arbeitete dann als Assistent am North Carolina State College, wo er 1959 mit einer Arbeit aus dem Gebiet der Ökonometrie promovierte. Von 1955 bis 1962 war er als Assistenzprofessor für Statistik am Virginia Polytechnic Institute tätig und leitete ab 1958 das dortige Rechenzentrum. 1962 wechselte er dann an die Texas A & M University und lehrte dort zunächst als außerordentlicher, ab 1967 als ordentlicher Professor. Neben seiner Tätigkeit als Unternehmensberater war Freund auch frühzeitig an der Entwicklung des Softwarepakets SAS beteiligt. Ihn interessierten quantitative Methoden in seinem Forschungsgebiet im Zusammenhang mit EDV-Anwendungen.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Rudolf Jacob Freund (1927–2014). In: WikiTree (mit Foto, abgerufen am 29. Januar 2026).
  2. ↑ Freund, Rudolf Jakob. In: Harald Hagemann, Claus-Dieter Krohn (Hrsg.): Biographisches Handbuch der deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Emigration nach 1933. Band 1: Adler–Lehmann. Saur, München 1999, ISBN 3-598-11284-X, S. 167f.
Personendaten
NAME Freund, Rudolf J.
ALTERNATIVNAMEN Freund, Rudolf Jakob (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsch-US-amerikanischer Statistiker und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 3. März 1927
GEBURTSORT Kiel
STERBEDATUM 5. Januar 2014
STERBEORT Longhorn, Texas