Rudolf Priemer

Rudolf Priemer (* 25. August 1938 in Döben bei Grimma; † 19. August 2022) war ein deutscher Heimat- und Regionalforscher.

Leben

Priemer erlernte nach der Schule den Beruf des Maurers. Es folgten das Abitur an der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät, das Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Abschluss als Diplom-Lehrer für Geschichte und Kunsterziehung sowie das Fernstudium mit dem Abschluss als Diplom-Ethnograph.

Priemer war drei Jahre als Lehrer in Beiersdorf tätig. Ab 1966 war er Assistent im Museum Wurzen und wurde 1969 – in der Nachfolge von Elisabeth und Wolfgang Krämer – dessen Leiter. Er schrieb zahlreiche Beiträge für das Muldental-Periodikum „Der Rundblick“.

1973 wurde Priemer als Leiter an das Kreismuseum Grimma versetzt. Später wechselte er wieder nach Wurzen, wo er zehn Jahre lang bis zum Rentenalter Heimatpfleger beim Amt für Ländliche Neuordnung war.

Rudolf Priemer gehörte zum Vorstand des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz (Fachbereich Volkskunde/Volkskunst, AG Dorfentwicklung), er war Vorsitzender des Geschichts- und Altertumsvereins zu Grimma e.V.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige Rudolf Priemer. Abgerufen am 29. August 2022.
  2. ↑ Wulf Skaun: Unruhestifter im Unruhestand - Altmeister Rudolf Priemer bleibt Tradition- und Heimatpflege treu. In: ders.: Lauter Leben – Geschichte(n) aus dem Wurzener Land. Wurzen 2015, ISBN 978-3-00-050519-5, S. 238–241
  3. ↑ https://www.saechsischer-heimatschutz.de/vorstand.html
Personendaten
NAME Priemer, Rudolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Heimat- und Regionalforscher
GEBURTSDATUM 25. August 1938
GEBURTSORT Döben bei Grimma
STERBEDATUM 19. August 2022