
Rudolf Prohazka (* 6. September 1947 in Ortmann, Niederösterreich; † 4. November 2011 in Marrakesch, Marokko) war ein österreichischer Architekt.
Rudolf Prohazka studierte von 1967 bis 1973 Architektur an der Technischen Hochschule in Wien. Das Diplom absolvierte er bei Karl Schwanzer. Von 1970 bis 1978 arbeitet er im Architekturbüro von Ernst Hiesmayr. 1978 legte er die Ziviltechnikerprüfung ab und erwarb die Befugnis als Architekt. Er war als freischaffender Architekt in Wien tätig. Von 1992 bis 1994 war Rudolf Prohazka Mitglied des Fachbeirates Feldkirch. 2011 wurde er als Lektor für Hochbau an die Technische Universität Wien berufen.
Im Architekturbüro von Ernst Hiesmayr arbeitete er unter anderem am Projekt Juridicum in allen Phasen mit.
Zu Beginn seiner Selbständigkeit standen Kleinhäuser und Designaufträge, sowie weiterhin eine projektbezogene Arbeitsgemeinschaft mit Ernst Hiesmayr, ab 1986 mit Beteiligung an nationalen und internationalen Wettbewerben – 1987–1990 Zweistufiger internationaler Architektenwettbewerb „Messepalast Wien“ (Museumsquartier Wien) und 1989 Internationaler Wettbewerb „Landeshauptstadt St. Pölten“.
Die Bauten im öffentlichen Raum wurden nach gewonnenen Wettbewerben realisiert: Tourismushaus Bregenz (1995–1998), Wohn- und Geschäftshaus Perfektastraße (1996–1999), redesign DIANA – Generalsanierung IBM-Gebäude am Wiener Donaukanal (1999–2001), Aula der Wissenschaften für die Österreichische Akademie der Wissenschaften (2000–2006) – Galerie der Forschung, Alte Aula.





| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prohazka, Rudolf |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Architekt |
| GEBURTSDATUM | 6. September 1947 |
| GEBURTSORT | Ortmann, Niederösterreich |
| STERBEDATUM | 4. November 2011 |
| STERBEORT | Marrakesch, Marokko |