Rudolf Leonhard Schwemmbauer (* 26. Oktober 1943 in Schwabsroth; † 13. Januar 2022) war ein deutscher Politiker (CSU).
Schwemmbauer besuchte bis Ende der 1950er Jahre die Volksschule. Anschließend wechselte er auf eine landwirtschaftliche Fachschule, die er mit geprüftem Abschluss verließ.
Schwemmbauer war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er starb am 13. Januar 2022.
Von 1978 bis 2002 war Schwemmbauer ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Geslau. Außerdem war er von 1992 bis 2002 als 1. Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg ob der Tauber tätig und von 1994 bis 2008 Mitglied des Bezirkstags von Mittelfranken.
Im Bezirkstag von Mittelfranken hatte er folgende Ämter inne:
Von 1990 bis 2002 wirkte Schwemmbauer als Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags für den Landkreis Ansbach. 1996 wurde er in den Kreistag des Landkreises Ansbach gewählt.
Schwemmbauer war vom 1. Mai 2002 bis zum 30. April 2012 Landrat des Landkreises Ansbach. Er kündigte am 22. Juli 2011 in einer Kreistagssitzung an, sich mit Wirkung zum 1. Mai 2012 vom Amt des Landrates entbinden zu lassen. Grund sei eine beginnende Parkinsonerkrankung. Dem Wunsch entsprach der Kreistag, so dass am 11. März 2012 die Neuwahl und am 25. März 2012 die notwendige Stichwahl stattfand. Die turnusmäßigen Wahlen hätten 2014 stattgefunden. Anlässlich seines 70. Geburtstages verlieh ihm die Gemeinde Geslau 2013 die Ehrenbürgerwürde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schwemmbauer, Rudolf |
| ALTERNATIVNAMEN | Schwemmbauer, Rudolf Leonhard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CSU) |
| GEBURTSDATUM | 26. Oktober 1943 |
| GEBURTSORT | Geslau-Schwabsroth |
| STERBEDATUM | 13. Januar 2022 |