Rudolf Tiedemann

Rudolf Tiedemann (* 12. Oktober 1906 in Wilster; † 1978) war ein deutscher Jurist, Landrat und Staatskommissar.

Leben und Wirken

Tiedemann trat zum 1. Mai 1932 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.117.258) und schloss sich auch der SS an. Am 28. August 1935 legte er die große Staatsprüfung ab und trat danach als Regierungsassessor in den öffentlichen Dienst ein und wurde später zum Regierungsrat befördert.

Tiedemann wurde am 1. September 1941 als kommissarischer Landrat des Landkreises Goslar eingesetzt. Mit Wirkung vom 5. Mai 1942 übernahm er offiziell dieses Amt, das er bis zu seiner Entlassung am 24. April 1945 in Goslar ausübte. Durch den Reichsstatthalter Rudolf Jordan war er gleichzeitig am 13. April 1942 als Staatskommissar der neugeschaffenen Stadt Watenstedt-Salzgitter als kommissarischer Bürgermeister eingesetzt worden.

Einzelnachweise

  1. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/44730804
  2. ↑ Warnack (Hrsg.): Taschenbuch für Verwaltungsbeamte, Bd. 60, Carl Heymanns Verlag, Berlin, 1943, S. 485.
Personendaten
NAME Tiedemann, Rudolf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jurist, Landrat und Staatskommissar
GEBURTSDATUM 12. Oktober 1906
GEBURTSORT Wilster
STERBEDATUM 1978