Rudolf von Zastrow

Rudolf von Zastrow (geb. 12. Januar 1873 in Breslau, Provinz Schlesien; gest. 25. Mai 1916 in Glatz, Kreis Glatz) war ein deutscher Regierungsassessor und Landrat.

Herkunft

Rudolf von Zastrow war Angehöriger des Adelsgeschlechts Zastrow. Er war ein Sohn von Alfons von Zastrow (1834–1889), preußischer Oberregierungsrat und Unterstaatssekretär im Ministerium des Innern, Hauptmann a. D. und dessen Ehefrau (⚭ 1866) Florentine Luise (1844–1903), geborene Freiin von Zedlitz und Neukirch.

Leben

Rudolf von Zastrow wurde im Jahr 1900 Assessor. Von Magdeburg kommend erhielt er 1902 Anstellung als Hilfsbeamter beim Landratsamt in Glatz, wenige Monate später in Liegnitz. 1905 wurde er zum kommissarischen und im Juni 1906 zum endgültigen Landrat des Kreises Falkenberg O.S. ernannt. Von dort wurde er im November 1913 vorläufig als Landrat in den Kreis Glatz versetzt, die endgültige Ernennung erfolgte 1914. Die zahlreichen Anforderungen, nicht zuletzt auch wegen der Kriegszeiten, machten sich zunehmend gesundheitlich bemerkbar, so dass er Heilstätten aufsuchen musste. Trotz dieser Genesungsversuche verstarb er unverheiratet im Mai 1916 im Alter von 43 Jahren. Ihm im Amt in Glatz folgte Constantin von Jerin.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1901. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). Band 2. Justus Perthes, Gotha 1901, S. 951 (hhu.de [abgerufen am 30. Oktober 2026]).