Ruijsenaars-Schneider-Modelle (kurz RS-Modelle) sind relativistische Verallgemeinerungen von Calogero-Moser-Sutherland-Modellen (kurz CSM-Modelle), welche eng mit relativistischen Feldtheorien wie dem Sinus-Gordon-Modell zusammenhängen. RS-Modelle sind nach Simon N. M. Ruijsenaars und Herbert Schneider benannt. Beide führten die klassischen Modelle im Jahr 1986 ein und Ruijsenaars führte die quantentheoretischen Modelle im Jahr 1987 ein.
Für punktartige Teilchen auf der reellen Gerade ist die Hamilton-Funktion des RS-Modells gegeben durch:
Verschiedene Potentiale führen auf verschiedene RS-Modelle, dabei sind die vier am häufigsten betrachtete Typen: