| Bethpage Black Course | |
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Blick auf das Grün des 18. Lochs | |
| Platzdaten | |
| Koordinaten: | 40° 44′ 31″ N, 73° 27′ 18″ W |
| Bespielbar seit: | 1936 |
| Architekt: | A. W. Tillinghast (1936), Rees Jones (2015 Renovierung) |
| Par: | 70 |
| Länge: | 7352 Yards / 6723 m |
| Charakter: | Parkland |
Der 45. Ryder Cup wurde vom 26. bis zum 28. September 2025 auf dem Black Course des Bethpage State Park Golf Course im US-amerikanischen Farmingdale im Bundesstaat New York ausgetragen. Europa gewann die Ausgabe mit 15-13.
Die Austragung des Ryder Cups auf dem Black Course des Bethpage State Park wurde am 17. September 2013 gemeinsam von der PGA of America und dem Bundesstaat New York bekanntgegeben. Der Ryder Cup war ursprünglich für 2024 vorgesehen. Aufgrund der Verschiebung des 43. Ryder Cups von 2020 auf 2021 infolge der COVID-19-Pandemie rückte auch diese Austragung um ein Jahr auf 2025.
Der Black Course ist einer von fünf 18-Loch-Plätzen im Bethpage State Park in Farmingdale auf Long Island und wird vom Bundesstaat New York betrieben, ist also ein öffentlicher Platz. Der 1936 eröffnete Platz, den A. W. Tillinghast entwarf, war bereits Austragungsort der U.S. Open 2002 und 2009 sowie der PGA Championship 2019. Für den Ryder Cup wurde er mit Par 70 und einer Länge von 7352 Yards (6723 m) eingerichtet. Das Rough wurde zuvor gekürzt, und starke Regenfälle in der Turnierwoche machten die Grüns weich.
Als Mannschaftskapitän der USA wurde Keegan Bradley ausgewählt, der mit 39 Jahren der jüngste US-Kapitän seit Arnold Palmer im Jahr 1963 war. Er wurde von den Co-Captains Jim Furyk, Brandt Snedeker, Gary Woodland, Webb Simpson und Kevin Kisner unterstützt.
Die USA ermittelten sechs Spieler über eine Punkteliste. Weitere sechs Golfer bestimmte der Mannschaftskapitän. Auch Spieler der LIV Golf League waren teilnahmeberechtigt, konnten aber nur über Majors Punkte sammeln, was bei Bryson DeChambeau zur direkten Qualifikation reichte.
Direkt qualifiziert waren Scottie Scheffler, J. J. Spaun, Xander Schauffele, Russell Henley, Harris English und DeChambeau. Bradley nominierte am 27. August 2025 Justin Thomas, Collin Morikawa, Ben Griffin, Cameron Young, Patrick Cantlay und Sam Burns und verzichtete darauf, sich selbst zu nominieren.
Auf europäischer Seite blieb Luke Donald Kapitän und war damit der erste Europäer seit rund 30 Jahren, der dieses Amt zum zweiten Mal in Folge ausübte. Zu seinen Co-Captains zählten Thomas Bjørn, José María Olazábal, Edoardo Molinari, Francesco Molinari und Alex Norén.
Bei den Spielern wurde das Qualifikationssystem gegenüber 2023 geändert: Statt der Europäischen Punkteliste und der Weltrangliste gab es nur noch eine gemeinsame Ryder-Cup-Punkteliste, auf der Majors und große Turniere der PGA Tour am stärksten gewichtet wurden. Die besten sechs Spieler der Liste qualifizierten sich direkt, die übrigen sechs bestimmte der Kapitän. Die Qualifikationsphase dauerte vom 29. August 2024 bis zum 24. August 2025. Spielberechtigt waren Europäer mit Mitgliedschaft auf der DP World Tour, wodurch auch Spieler der LIV Golf League teilnehmen konnten, sofern sie diese Mitgliedschaft behielten.
Direkt qualifiziert waren Rory McIlroy, Robert MacIntyre, Tommy Fleetwood, Justin Rose, Tyrrell Hatton und Rasmus Højgaard. Donald nominierte am 1. September 2025 Ludvig Åberg, Matt Fitzpatrick, Viktor Hovland, Lowry, Jon Rahm und Sepp Straka.
Insgesamt wurden 28 Spiele im Matchplay-Modus ausgetragen. Am Freitag und Samstag standen vier klassische Vierer und vier Spiele im Vierball auf dem Programm. Der Kapitän der gastgebenden Mannschaft hat das Recht zu entscheiden, ob zuerst Vierball oder klassischer Vierer gespielt wird. Bradley entschied sich an beiden Tagen für die klassischen Vierer am Vormittag und die Vierball-Spiele am Nachmittag. Am Schlusstag folgten traditionell die zwölf Einzelspiele.
Europa ging mit einer 5½-2½-Führung aus dem ersten Tag und lag damit erstmals seit 2004 nach dem ersten Tag in den USA in Führung. Die Vierer am Vormittag gewann Europa 3-1, wobei den einzigen US-Punkt Xander Schauffele und Patrick Cantlay holten. Von den Vierball-Spielen am Nachmittag gewann Europa zwei, ein Match wurde geteilt.
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Europa gewann beide Sessions mit 3-1 und baute die Führung auf 11½-4½ aus. Das war der größte Vorsprung vor den Einzeln in der Geschichte des Wettbewerbs. Viktor Hovland bekam im Vierer am Vormittag Nackenprobleme und wurde im Vierball-Spiel am Nachmittag durch Tyrrell Hatton ersetzt.
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Vor dem Start der Einzel zog sich Viktor Hovland wegen seiner Nackenverletzung zurück. Nach den Regeln des Ryder Cups („Umschlag-Regel“) wurde sein Match gegen Harris English als geteilt gewertet, womit es vor dem ersten Abschlag 12-5 für Europa stand. Die USA gewannen die zwölf Einzel mit 8½-3½ und egalisierten damit den Rekord für Punkte in den Singles, blieben aber zwei Punkte hinter dem Gesamtsieg zurück. Die Titelverteidigung sicherte Shane Lowry, der am 18. Loch per Birdie sein Match gegen Russell Henley teilte. Tyrrell Hatton machte mit einem geteilten Match gegen Collin Morikawa den Gesamtsieg perfekt, und Robert MacIntyre teilte zum Schluss sein Match gegen Sam Burns zum Endstand von 15-13.
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