| Safran S.A. | |
|---|---|
| Rechtsform | Société Anonyme |
| ISIN | FR0000073272 |
| Gründung | 2005 |
| Sitz | Paris, |
| Leitung |
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| Mitarbeiterzahl | 110.000 (2025) |
| Umsatz | 31,3 Mrd. Euro (2025) |
| Branche | Luft- und Raumfahrt Verteidigung |
| Website | www.safran-group.com |
| Stand: 31. Dezember 2025 | |
Die Safran S.A. ist ein börsennotierter Technologiekonzern mit Sitz in Paris.
Er entstand im Jahr 2005 aus der Fusion des vorher weitestgehend im Besitz des französischen Staates befindlichen Aeronautik-Konzerns Snecma und des in Elektronik, Kommunikationstechnik und Rüstungstechnik tätigen Unternehmens Sagem. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 79 000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 16,5 Mrd. Euro. Safran investiert zirka 5,2 % seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, was sich auch in Innovations-Rankings widerspiegelt. Zu den Tochterunternehmen zählen Safran Aircraft Engines, Safran Helicopter Engines, Safran Electrical & Power, Safran Nacelles, Safran Landing Systems, Safran Transmission Systems (vorher Hispano-Suiza) (Luftfahrtausrüstung) und Safran Electronics & Defense. Im Februar 2018 übernahm die Safran-Gruppe die Kontrolle über Zodiac Aerospace und dehnte so ihren Wirkungskreis auf das Gebiet der Luftfahrtausstattungen und -systeme aus.
Safran entstand im Mai 2005 durch die Fusion der beiden Unternehmen Snecma (ein 1945 gegründeter, ehemals staatlicher Triebwerkshersteller) und Sagem (ein 1925 gegründetes Elektronik- und Rüstungsunternehmen).
Die historischen Wurzeln des Konzerns können jedoch bis in das Jahr 1896 zurückgeführt werden. 1905 gründetendann die Brüder Seguin die Firma Gnome und bauten den ersten in Serie gefertigten Umlaufmotor für Flugzeuge.
In den darauffolgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Unternehmen durch ein erfolgreiches Triebwerks-Joint-Venture CFM International mit General Electric und der Großübernahme von Zodiac Aerospace im Jahr 2018 zu einem weltweiten Akteur in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Triebwerkbau und Verteidigungstechnologie.

Die Aktien des Unternehmens wurden am 13. Mai 2005 zum ersten Mal an der Pariser Börse gehandelt. Sie waren zunächst Bestandteil des CAC Next 20-Indexes, in dem die nach dem Aktienkapital nächsten 20 unter den im CAC40 an der Pariser Börse notierten Unternehmen versammelt sind, und rückte später in den CAC40 auf.
| Jahr | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz in Mrd. Euro | 10,76 | 11,74 | 13,6 | 14,7 | 15,36 | 15,53 | 16,48 | 16,52 | 21,03 | 25,10 | 16,63 | 15,26 | 19,04 | 23,20 | 27,7 | 31,3 |
| Nettoergebnis in Mill. Euro | 508 | 644 | 999 | 1193 | 1248 | 1889 | 4029 | 1341 | 2512 | 386 | 784 | 1215 | 2105 |
Insgesamt lassen sich drei große Eigentümergruppen für den Konzern feststellen, dazu gehört der französische Staat mit 11,2 % Anteil, 6,8 % gehören Mitarbeitern des Unternehmens und 81,4 % befinden sich in Streubesitz. Im Dezember 2019 ergab sich folgende Verteilung:
Als Zulieferer ist Safran am Bau von Flugzeug- und Helikoptertypen vieler Hersteller beteiligt und Hauptlieferant für die kryotechnischen Triebwerke der europäischen Trägerrakete Ariane 5. Zusammen mit General Electric stellt das Tochterunternehmen Snecma beispielsweise das Triebwerk CFM 56 her, das in der Boeing 737 und dem Airbus A320 zum Einsatz kommt. Bei Fahrwerken für Flugzeuge ist Safran Landing Systems Marktführer. Safran Electrical & Power ist der führende Anbieter von elektrischen Verbindungssystemen für die Luftfahrt.
Das Unternehmen Safran Electronics & Defense GmbH (Murr bei Stuttgart) ist einer der führenden Anbieter von Faserkreiseln (4000 Stück pro Jahr), die für Trägheitsnavigationssysteme benötigt werden.
Über das Joint-venture ArianeGroup ist Safran am Raumfahrtunternehmen Arianespace beteiligt.

Luft- und Raumfahrtantriebe machen die Hälfte des Umsatzes aus. Töchter im Antriebsbereich sind

Die größten Tochterunternehmen in diesem Bereich sind:
Mit 8 Prozent am Gesamtumsatz ist dies die kleinste Sparte des Konzerns und wird ebenfalls von Safran Electronics & Defense versorgt. Sie wird von dem Tochterunternehmen Sagem bedient, welches sich auf Optronik, Avionik, Elektronik und Software spezialisiert hat. Zuvor war Safran Electronics & Defense (vorher Sagem) auch ein Telekommunikationsausrüster (Handys, DSL-Modems, Empfangsgeräte für digitales Fernsehen und Faxgeräte). 2008 trennte sich Safran in zwei Schritten von seiner Telekommunikationssparte: Im Januar erfolgte der Verkauf von Sagem Communication an die amerikanische Gores-Gruppe, im August wurde Sagem Mobiles an den französischen Finanzinvestor Sofinnova verkauft.
Das in Deutschland auf den Märkten der Luft- und Raumfahrt und Verteidigung vertretene Unternehmen Safran ist ein erfolgreicher Industriepartner für deutsche Unternehmen. Die Gruppe beschäftigt in Deutschland derzeit mehr als 1800 Mitarbeiter an 14 Standorten, hierunter 7 Forschungs- und Entwicklungsteams.
Im Luftfahrt-Cluster der Metropolregion Hamburg ist Safran als Airbus-Zulieferer mit drei Tochterunternehmen vertreten und unterhält Kooperationen mit universitären Forschungseinrichtungen. Zudem hat Safran Nacelle 2016 in Hamburg ein neues Werk für Triebwerksgondeln eröffnet.
Safran ist in Deutschland an mehreren Gemeinschaftsunternehmen beteiligt: