SEH Engineering

SEH Engineering GmbH
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Rechtsform GmbH
Gründung 1808
Sitz Hannover, Deutschland Deutschland
Leitung
  • Uwe Heiland
  • Meik Schücke
Mitarbeiterzahl 300
Umsatz 110 Mio.
Branche Stahlbau, Engineering
Website www.seh-engineering.de
Stand: 2023
Eingang der Firma SEH Engineering
Firmeneingang
Luftbild des Werksgeländes in Hannover (2016)

Die SEH Engineering GmbH ist ein auf Stahlbau spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Hannover. Das Unternehmen ist ein Tochterunternehmen der Eiffage Métal SAS in Frankreich. Eiffage Métal SAS gehört zur Eiffage-Gruppe, einem der größten Baukonzerne Europas. An den Standorten in Hannover, Dortmund, Ostrhauderfehn, Elbe-Parey und Fürth werden Projekte aus den Bereichen Stahlbau, Sonderkonstruktion, Brückenbau, Reconstruction, Fördertechnik, Future Tec und Sandwich Plate System (SPS) realisiert.

Geschichte

Das Unternehmen ging aus der 1808 gegründeten Eisenhandlung Franz Juncken in der Innenstadt von Hannover hervor. 1860 trat Georg von Cölln (1837–1908) in den Betrieb ein, den er ab 1877 unter dem Namen Georg von Cölln Eisenwarenhandlung führte.

Ab 1880 stieg das Unternehmen von einer lokalen Eisenwarenhandlung zu einem international tätigen Unternehmen auf, das komplette Anlagen als Projektarbeit ausführte. Es wurden große Stahlkonstruktionen aller Art sowie Feldbahnen gebaut.

1912 beteiligte sich die Friedrich Krupp AG, die das Unternehmen 1926 übernahm und unter dem alten Namen bis 1965 weiter führte. Danach lautete der Firmenname Friedrich Krupp Eisenhandel. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 sollte im Rahmen der Reparationen das Werk Hannover geschlossen werden. Mit Einsatz des Betriebsrates wurden die Arbeitsplätze jedoch erhalten. Es folgte die Umfirmierung in Krupp Eisenhandel GmbH und der Erwerb des heutigen Grundstücks, Trennung vom Handel und Ausbau der Produktion in Eisenhoch- und Brückenbau.

In den 1950er Jahren erfolgte eine Trennung des Eisenhandels vom Eisenhochbau und Brückenbau. Der Eisenhandel schloss 1977. Der Ausbau in den Bereichen Eisenhochbau und Brückenbau erfolgte in den 1950er Jahren.

In den Jahren des „Wirtschaftswunders“ war das Unternehmen am Aus- und Aufbau zahlreicher Industrieunternehmen, wie Volkswagenwerke, Continental Reifenwerke, Messe Hannover, beteiligt. Nach einer Verselbstständigung als Krupp Stahlbau Hannover GmbH kam eine Zuordnung zur Sparte Krupp Hoesch Industries GmbH zwischen 1998 und 2005. Mit der Fusion von Thyssen und Krupp erfolgte die Zuordnung zur Sparte ThyssenKrupp Technologies und 2002 die Umfirmierung in ThyssenKrupp Stahlbau April 2005. 2006 erfolgte nach dem Erwerb durch die Certina Gruppe eine Rückfirmierung in Krupp Stahlbau Hannover und 2007 zur Umfirmierung in KSH Stahlbau Hannover. Danach erfolgte der Erwerb durch den französischen Eiffage-Konzern, was eine Umbenennung in Eiffel Deutschland Stahltechnologie GmbH nach sich zog.

Im Jahr 2016 wurde der Name auf SEH Engineering GmbH geändert.

Struktur

Die SEH Engineering GmbH (Stahlbau) gliedert sich neben der Stahlbau Engineering GmbH (Holding) in nachfolgende Tochtergesellschaften

Projekte

Auszug einiger Projekte, welche mit Beteiligung von der SEH oder ihres Vorgängers Eiffel (KSH) realisiert wurden bzw. werden:

Stahlbau

Brücken

Sonderkonstruktionen/Systembrücken

Reconstruction

Literatur

Commons: SEH Engineering (und Vorgänger) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Fakten. Website des Unternehmens.
  2. ↑ Georg von Cölln, Hannover. In: Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 12, 1882, S. 6 (zlb.de – Anzeiger).
  3. ↑ Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage von Stahlkonstruktionen – Unsere Historie. In: seh-engineering.de. Abgerufen am 9. April 2020.
  4. ↑ Homepage SEH Fördersysteme. Abgerufen am 14. April 2020.
  5. ↑ SEH-Imagebroschüre. In: seh-engineering.de. Abgerufen am 9. April 2020.
  6. ↑ Saalebrücke, Beesedau – Ein eleganter Bogen überbürckt die Saale. In: seh-engineering.de. Abgerufen am 24. April 2020.
  7. ↑ Messehallen,Stuttgart. In: seh-engineering.de. Abgerufen am 24. April 2020.
  8. ↑ Die Messehallen der Neuen Landesmesse Stuttgart. In: Der Stahlbau. Heft 12. Ernst und Sohn, Berlin Oktober 2006.
  9. ↑ Montage der Dacherweiterung der Mercedes-Benz-Arena Stuttgart. In: Der Bauingenieur. Heft 3/2012. Springer VDI Verlag, März 2012, S. 99–107.
  10. ↑ SEH Engineering: SEH gewinnt Großauftrag für Bau von Infrastruktur der Ariane 6 Rakete. SEH Engineering, 15. Juli 2016, abgerufen am 27. April 2020.
  11. ↑ Saalebrücke Beesedau. Teil III: Strombrücke – Ausführung. In: Stahlbau. Heft 11 Auflage. Stahlbau 69. Ernst & Sohn Verlag, 2000, S. 11.
  12. ↑ Die Svinesundbrücke – Zum Stahltragwerk. In: Der Bauingenieur. Springer Verlag, Düsseldorf Mai 2005.
  13. ↑ Verbreiterung und Sanierung der Kennedybrücke in Bonn. In: Stahlbau. Heft 3/2011. Ernst und Sohn Verlag, Berlin März 2011.
  14. ↑ Störbrücken, Itzehoe – Über die neuen Brücken schneller zur Küste. SEH Engineering, abgerufen am 24. April 2020.
  15. ↑ Der Bau der Autobahnbrücke Itzehoe im Zuge der A23. In: Bauingenieur. Heft 10/2012. Ernst & Sohn, Berlin Oktober 2012, S. 748–756.
  16. ↑ Bau der Botlek-Hubbrücke in Rotterdam. In: Brückenbau. Verlagsgruppe Wiederspahn, Februar 2014.
  17. ↑ es: Hochmoselbrücke: „Wir sind neue Wege gegangen“. In: Momentum Magazin. Ernst & Sohn Verlag, 25. Juli 2019, abgerufen am 27. April 2020.
  18. ↑ Hannover baut Brücken für Hamburg. Hannoversche Allgemeine, 16. Mai 2019, abgerufen am 27. April 2020.
  19. ↑ Verstärkung und Instandsetzung der Hängebrücke über die Saar in Mettlach. In: Stahlbau. Volume 83, Nr. 5. Verlag Wiley, Mai 2014, S. 295–301.

Koordinaten: 52° 25′ 10,2″ N, 9° 43′ 26,4″ O