| SVolt Energy Technology Co., Ltd. | |
|---|---|
| Rechtsform | |
| Gründung | 2018 |
| Sitz | Changzhou, China |
| Leitung | Yang Hongxin, CEO |
| Mitarbeiterzahl | 16.000 |
| Branche | Produzierendes Gewerbe |
| Website | https://www.svolt.cn/en |
| Stand: Januar 2025 | |
SVolt (SVolt Energy Technology Co., Ltd.; Eigenschreibweise SVOLT) ist ein chinesischer Hersteller von Energiespeichern. Er entstand 2018 als Tochterunternehmen aus einem Geschäftsbereich von Great Wall Motor.
Die Entwicklung in China erfolgt in den chinesischen Millionenstädten Baoding (Provinz Hebei) und Wuxi (Provinz Jiangsu). 2019 beantragte SVolt 550 Patente. Für die selbst entwickelten Kobalt-freien Lithium-Ionen-Akkumulatoren begann etwa ab 2021 die Vorbereitung der Serienproduktion. Sie startete im August desselben Jahres. Die Fertigungsstandorte liegen bis auf einen in Thailand alle in China.
Schon 2021 stand SVolt unter den Herstellern von Antriebsbatterien weltweit auf Platz 10. Damit ging ein Anteil am Weltmarkt von etwa 1 % einher. Im April 2022 lag der Marktanteil von SVolt mit Platz 6 noch vor EVE Energy, Im November 2024 wurde ein Marktanteil von 3,2 % und Platz fünf genannt.
Im November 2025 kündigte SVolt die Testproduktion von Halb-Festkörperbatterien mit einer Energiedichte von 270 Wattstunden pro Kilogramm an; die Serienproduktion soll 2026 beginnen. Dieser Batterietyp soll unter anderem 2027 im elektrischen BMW Mini eingesetzt werden.
Im Juli 2024 stellte SVolt einen Lithiumeisenphosphat (LFP)-Short Blade-Akku (mit festem Gehäuse) mit einer Lebensdauer von 3500 anstelle der üblichen 1000 Ladezyklen vor. Im Januar 2025 stellte das Unternehmen einen noch langlebigeren Akku mit 5000 Zyklen entsprechend einer Laufleistung von 600.000 km vor.
Im Jahre 2019 bestand der Plan, 100 GWh an Batteriekapazitäten in Europa herzustellen. SVolt begann jedoch 2024, seine Europa-Aktivitäten zu reduzieren. Im Jahre 2025 waren europaweit keine Produktionsaktivitäten mehr geplant. In Deutschland, wo der europäische Hauptsitz in Frankfurt am Main liegt, waren ursprünglich zwei weitere Produktionsstandorte geplant gewesen.