Das Schwesterboot S 14 | ||||||||||||||||||||
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S 15 war ein Großes Torpedoboot der Kaiserlichen Marine. Das Boot gehörte zu einer zwölf Einheiten umfassenden Bauserie, die im Etatjahr 1912 seitens des Reichsmarineamtes an die Schichau-Werke vergeben wurde. S 15 wurde am 21. August 1917 bei einer Aufklärungsfahrt im Ärmelkanal durch eine Seemine schwer beschädigt, anschließend als irreparabel außer Dienst gestellt und abgewrackt.
Die Schichauwerft im westpreußischen Elbing begann 1911 mit dem Bau der aus S 13 bis S 24 bestehenden Bootsserie. Das dritte Boot mit der Baunummer 866, für das die Bezeichnung S 15 vorgesehen war, stand am 23. März 1912 zum Stapellauf bereit. Das Boot war bis zum Spätherbst des Jahres fertiggestellt und wurde von der Marine am 1. November in den aktiven Dienst übernommen. Der Bau kostete rund 1.600.000 Mark.
Das Boot bildete mit den Schwesterschiffen der kompletten Bauserie die VII. Torpedoboots-Flottille und gehörte in diesem Rahmen mit den Booten S 13 bis S 18 zur 13. Torpedoboots-Halbflottille.
Mit Kriegsbeginn wurde es im Vorpostendienst in der Nordsee und als U-Boot-Sicherung bei Vorstößen der schweren Einheiten der Hochseeflotte eingesetzt, so auch bei der Skagerrakschlacht unter dem damaligen Kommandanten OLt. z. S. Christian Schmidt als Führerboot der 13. Halbflottille (Chef: Kaptl. Georg von Zitzewitz). Erstmals wurde das Boot 1916 auf die durchschlagskräftigere 8,8-cm-L/45-TK umgerüstet. Dabei wurden auch die Brücke umgebaut sowie der vordere Windhutzen erhöht. Seit Januar 1917 war Kapitänleutnant Diedrich Jacobs der Kommandant des Bootes. Anfang des Jahres 1917 wurden auf S 15 zusammen mit den zur Verlegung nach Flandern vorgesehenen anderen Booten die 8,8-cm-Geschütze gegen wesentlich schlagkräftigere 10,5 cm L/45 Kanonen getauscht. Am 18. Februar 1917 verlegte das Boot zusammen mit den Schwesterschiffen S 18, S 20 und S 24, den größeren Booten G 95 und G 96 sowie vier A-II-Booten nach Seebrügge. S 15 bildete dort mit ihren drei Schwesterbooten die 2. Zerstörer-Halbflottille der Zerstörer-Flottille Flandern und diente auch hier als Führerboot der Halbflottille.
Folgende Einsätze fuhr das Boot im Rahmen dieses Verbandes: