Durch das Pfarrdorf fließt der Sachsbacher Graben, ein linker Zufluss des Moosgrabens, der wiederum ein linker Zufluss der Wieseth ist. Der Ort ist von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Im Norden wird die Flur Hedelfeld genannt, im Süden Lohacker. 0,5km westlich liegt das Weidlerholz, 1km östlich liegt das Obere Neuholz.
Der Ortsname wurde erstmals 1147 und 1150 als „Sahsbach“ und „Sasbach“ erwähnt mit der Bedeutung Siedlung am Sumpfbach bzw. Sumpfgras. Die Erwähnung erfolgte in einer Schenkungsurkunde, in der Graf Rapoto von Abenberg dem Kloster Heilsbronn u.a. auch Güter in Sachsbach schenkte.
Die Kirche St. Georg in Sachsbach wurde erstmals im Jahr 1342 in einem Ablassbrief als Filiale von Beyerberg erwähnt, ist aber vermutlich älter. Später wurde St. Georg eine Filiale des Marienmünsters in Königshofen, ab 1902 schließlich Filiale der Johannis-Kirche in Bechhofen.
Friedhof, 1824, renoviert 1884, 1904, erweitert 1968; Ummauerung 19. Jahrhundert; Grabsteine spätes 19. und frühes 20. Jahrhundert
Haus Nr. 8: Wohnhaus eines Bauernhofes, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, mit einfachen Putzgliederungen, 2. Drittel 19. Jahrhundert
Haus Nr. 9: Wohnhaus eines Bauernhofes, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, massiv, mit einfacher Putzgliederung, 2. Drittel 19. Jahrhundert; Nebengebäude, Natursteinmauerwerk, mit Fachwerkgiebel, 2. Hälfte 19. Jahrhundert
Haus Nr. 11: Wohnstallhaus eines ehemaligen Bauernhofes, zweigeschossiger massiver verputzter Satteldachbau, mit profilierten Natursteinrahmungen, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, im späten 19. Jahrhundert umgebaut; hakenförmiges Wirtschaftsgebäude mit Stall- und Scheunenteil, eingeschossige Satteldachbauten, teilweise Bruchsteinmauerwerk, teilweise Fachwerk auf Bruchsteinsockel, Reste um 1800/spätes 19. Jahrhundert
Haus Nr. 14: Wohngebäude, zweigeschossiger Walmdachbau, teilweise Fachwerk verputzt, 18. Jahrhundert; Nebengebäude, eingeschossiger Satteldachbau, teilweise Fachwerk, 19. Jahrhundert
Haus Nr. 38: Evangelisch-lutherische Filialkirche St. Georg und Veit, Chorturmkirche, mit kreuzgratgewölbtem Chor, Turmobergeschosse Fachwerk, im Kern 14. Jahrhundert, erweitert im 19. Jahrhundert; mit Ausstattung.
Haus Nr. 62: Ehemaliges Gasthaus, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, teilweise verputztes Fachwerk, 16./17. Jahrhundert, Umbau 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Haus Nr. 63: Ehemalige Brauerei, zweigeschossiges massives Walmdachhaus, ehemaliges Braugebäude, 18./19. Jahrhundert; Nebengebäude, ehem. Brauhaus, massiver Satteldachbau, 19. Jahrhundert
Haus Nr. 76: Bauernhaus, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, massiv, mit profilierten Rahmungen, 2. Drittel 19. Jahrhundert
Haus Nr. 77: Wohnstallhaus, eingeschossiges giebelständiges Gebäude mit Steildach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Haus Nr. 78: Bauernhaus, zweigeschossiger giebelständiger Satteldachbau, massiv, mit profilierten Rahmungen, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, bez. 1923.
Haus Nr. 82: Zweigeschossiges massives Wohnstallhaus, 1865.
Georg Muck:Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S.520–521 (Volltext[Wikisource]– Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
↑Johann Bernhard Fischer:Sachsbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC159872968, S.191 (Digitalisat).
↑J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd.5, Sp.10.
↑Arbeitskreis Buch des Marktes Bechhofen (Hrsg.):Bechhofen - 650 Jahre Markt: ein Fest- und Heimatbuch. Bechhofen 2001, DNB1073672085, OCLC711811793, S.192.