Sade Adu

Sade Adu (2011)

Sade Adu (/ʃɑːdeɪ adu/), CBE (* 16. Januar 1959 als Helen Folasade Adu in Ibadan, Nigeria), ist eine nigerianisch-britische Sängerin und Frontfrau der Band Sade.

Leben

Sade Adu wurde als Tochter des Nigerianers Bisi Adu und der Britin Anne Hayes in Nigeria geboren. Nach der Trennung ihrer Eltern zog sie im Alter von vier Jahren zusammen mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder ins englische Colchester.

Von 1989 bis 1994 war sie mit dem spanischen Filmproduzenten Carlos Scola verheiratet, danach lebte sie mit dem jamaikanischen Produzenten Bob Morgan zusammen. Im Juli 1996 wurde sie Mutter.

Musikalische Karriere

Adu ist Gründungsmitglied und Frontfrau der nach ihr benannten Band Sade. Diese wurde 1982 in London gegründet. Nach einem Plattenvertrag mit Epic Records erschien 1984 das Debütalbum Diamond Life, das sich weltweit über sieben Millionen Mal verkaufte. Seit Mitte der 1980er-Jahre zählt die Band mit ihrer von Jazz und Soul geprägten Popmusik zu den international erfolgreichsten Vertretern ihres Genres. Sie gewann mehrere Grammy Awards, darunter 1986 als „Best New Artist“ sowie 1994 für das Lied No Ordinary Love.

Nach längeren Veröffentlichungspausen erschienen die Studioalben Lovers Rock (2000) und Soldier of Love (2010), die ebenfalls international Chartplatzierungen erreichten. Es folgten die Kompilation The Ultimate Collection (2011), das Konzertalbum Bring Me Home: Live 2011 (2012), der Soundtrackbeitrag The Big Unknown (2018) sowie das Boxset This Far (2020). Die Band verkaufte in ihrer Karriere weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger.

Diskografie

Studioalben mit Sade

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen/​‑monate, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne QuellenTemplate:Charttabelle/Wartung/Monatsdaten
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen/Mo­nate, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT  CH  UK  US  R&B
1984 Diamond Life
Epic Records (SME)
DE1
Platin
Platin

(77 Wo.)DE
AT1
(10 Mt.)AT
CH1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(34 Wo.)CH
UK2
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(99 Wo.)UK
US5
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(81 Wo.)US
R&B3
(76 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 16. Juli 1984
Verkäufe: + 7.150.000
1985 Promise
Epic Records (SME)
DE2
Platin
Platin

(42 Wo.)DE
AT6
(6 Mt.)AT
CH1
(21 Wo.)CH
UK1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(31 Wo.)UK
US1
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(46 Wo.)US
R&B1
(45 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 4. November 1985
Verkäufe: + 6.343.935
1988 Stronger Than Pride
Epic Records (SME)
DE4
Gold
Gold

(36 Wo.)DE
AT6
(4 Mt.)AT
CH2
Platin
Platin

(14 Wo.)CH
UK3
Platin
Platin

(17 Wo.)UK
US7
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(45 Wo.)US
R&B3
(44 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 5. April 1988
Verkäufe: + 4.520.000
1992 Love Deluxe
Epic Records (SME)
DE14
Gold
Gold

(34 Wo.)DE
AT11
(16 Wo.)AT
CH6
Gold
Gold

(15 Wo.)CH
UK10
Gold
Gold

(27 Wo.)UK
US3
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(103 Wo.)US
R&B2
(105 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 23. Oktober 1992
Verkäufe: + 5.385.000
2000 Lovers Rock
Epic Records (SME)
DE4
Platin
Platin

(25 Wo.)DE
AT5
Gold
Gold

(19 Wo.)AT
CH6
Gold
Gold

(20 Wo.)CH
UK18
Platin
Platin

(22 Wo.)UK
US3
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(58 Wo.)US
R&B2
(63 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 8. November 2000
Verkäufe: + 5.680.569
2010 Soldier of Love
Epic Records (SME)
DE2
Platin
Platin

(20 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(14 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(23 Wo.)CH
UK4
Gold
Gold

(8 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(33 Wo.)US
R&B1
(67 Wo.)R&B
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2010
Verkäufe: + 2.201.304

Filmografie

Auszeichnungen

Order of the British Empire

Commons: Sade Adu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Biography. Abgerufen am 3. März 2021 (englisch).
  2. ↑ Robert Sandall: Sade emerges from her country retreat. 31. Januar 2010, abgerufen am 12. August 2026 (britisches Englisch).
  3. ↑ Biography. In: Sade | Official website for the British iconic band. Abgerufen am 12. August 2026 (englisch).
  4. ↑ sueddeutsche.de GmbH, Munich, Germany: Sade Adu im Interview - "Ich erzähle gerne dreckige Witze" - Kultur - sueddeutsche.de. Archiviert vom Original am 23. Mai 2010; abgerufen am 12. August 2026.
  5. ↑ Sade's Transgender Son, 22, Proudly Shows Bare Chest Months After Breasts Removed. In: I Love Old School Music. 16. Mai 2018, abgerufen am 3. März 2021 (amerikanisches Englisch).
  6. ↑ Die 80 größten Alben der 80er Sade: “Diamond Life” (Memento vom 24. Juni 2021 im Internet Archive) hr1.de, 11. August 2017, abgerufen am 31. März 2026 (englisch).
  7. ↑ Order of the British Empire – Commanders of the Order of the British Empire. In: gov.uk. Abgerufen am 20. November 2017 (PDF; 431 kB, Seite 12, englisch).