im Nordosten und Osten an das Einzugsgebiet der Kleinen Kyll, die in die Lieser mündet;
im Südosten an das der Lieser, die in die Mosel mündet;
im Westen und Nordwesten an das der Kyll, die ebenfalls in die Mosel mündet und
ansonsten an das Einzugsgebiet der Mosel direkt oder an das eines ihrer kleineren Zuflüsse.
Zuflüsse
(Zuflüsse von der Quelle zur Mündung mit Namen nach LANIS (Alternativname beim GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz in Klammern), Orographische Lage (rechts/links), Länge in Kilometern (km) auf eine Nachkommastelle gerundet und Größe des Einzugsgebiets in Quadratkilometern (km²) auf zwei Nachkommastellen gerundet , Koordinaten der Mündung, Mündungsort und Mündungshöhe in Normalhöhennull (m ü. NHN))
Hilscherbach (Bach vom Lindenhof) (rechts), 2,8 km, 4,17 km², 50.133086.701875 nordwestlich von Weidenbach, 458mü.NHN
Hubelsbach (links), 1,6 km, 2,77 km², 50.1325456.703916 in Weidenbach, 457mü.NHN
Graben (links), 0,2 km, 0,19 km², 50.1267816.707214 in Weidenbach, 454mü.NHN
Mirscheider Bach (rechts), 0,7 km, 0,65 km², 50.1286546.705487 westlich von Weidenbach, 451mü.NHN
Ortsgraben (links), 0,1 km, 0,08 km²
Graben aus der Pumpwerkswiese (rechts), 0,2 km, 0,11 km²
Weidenbach (links), 0,8 km, 0,74 km²
Binsenmühlgraben (rechte Abzweigung), 0,9 km, 0,99 km²
Bach von der Straße (rechts), 0,4 km, 0,65 km²
Gemeindewaldgraben (links), 0,4 km, 0,52 km²
Deudesfelder Bach (links), 0,9 km, 1,19 km²
Desserather Bach (rechts), 1,3 km, 1,20 km²
Bach am Höhscheider Hof (links), 1,2 km, 0,94 km²
Bettenfelder Waldbach (links), 1,1 km, 1,60 km²
Oberer Wüstungsgraben (rechte Abzweigung), 0,9 km, 0,39 km²
Bedingt durch den geologischen Untergrund im Salmtal, der z.T. von Buntsandstein gebildet wird, unterscheidet sich das Salmtal im Längs- und Querprofil von anderen Eifel-Bächen. Die Aue ist weniger stark gewunden und zahlreiche Nebentäler sind dauerhaft trocken oder führen nur periodisch oder episodisch Wasser.
Auch die Auensedimente sind im Vergleich zur benachbarten Lieser sandiger. Örtlich sind Talmoore ausgebildet. Die Bildung sandiger Auelehme begann im mittleren Salmtal bereits im Frühmittelalter infolge verstärkter Landnutzung im Einzugsgebiet.
Geschichte und Sehenswürdigkeiten
In der Antike hieß der Fluss Salmona und wird bei Ausonius erwähnt.
Der Name des Flusses leitet sich vermutlich vom Salm, also dem Lachs, ab, der in der Salm bis 1930 ausgezeichnete Laichgewässer hatte und reichlich vorhanden war. Alternativ könnte er mit dem keltischen Wort *salmano „losschnellend, springend“ in Verbindung stehen.
Der Salm-Radweg ist 16,5 km lang. Von Dreis über Salmtal, Sehlem, Esch und Rivenich nach Klüsserath an der Mosel geht es 163 m hinauf und 212 m hinunter. Teilweise ist er deckungsgleich mit dem Radweg Wittlicher Senke, der Wittlich mit Schweich verbindet.
↑C. Stolz, J. Grunert, A. Fülling: The formation of alluvial fans and young floodplain deposits in the Lieser catchment, Eifel Mts., western German Uplands: A study of soil erosion budgeting. In: The Holocene. 22, 3, 2012, S. 267–280.