
Samuel Amsler (* 17. Dezember 1791 in Schinznach; † 18. Mai 1849 in München) war ein Schweizer Kupferstecher.
Der Sohn des Amtsarztes und Landwirts Jakob Amsler hatte ab 1810 Unterricht bei Johann Heinrich Lips, danach studierte er in München. 1816 ging Amsler nach Rom und 1829 wurde er Professor an der Kunstakademie in München. Er gilt als einer der Hauptmeister des nazarenischen Reproduktionsstichs. Zu seinen Schülern zählten Wilhelm von Kaulbach, Heinrich Merz und Carl Arnold Gonzenbach. Amslers Neffe Jakob Amsler-Laffon war ein bekannter Mathematiker und Ingenieur.
Samuel Amsler starb 1849 im Alter von 57 Jahren in München.

Die Grabstätte von Samuel Amsler befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 7 – Reihe 2 – Platz 1, Standort).


| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Amsler, Samuel |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Kupferstecher |
| GEBURTSDATUM | 17. Dezember 1791 |
| GEBURTSORT | Schinznach-Dorf |
| STERBEDATUM | 18. Mai 1849 |
| STERBEORT | München |