Sandgrube Homberg
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Naturschutzgebiet Sandgrube Homberg | ||
| Lage | Ratingen, Kreis Mettmann, Nordrhein-Westfalen, Deutschland | |
| Fläche | 5,41 | |
| Kennung | ME-046 | |
| WDPA-ID | 329610 | |
| Geographische Lage | 51° 18′ N, 6° 55′ O | |
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| Meereshöhe | von 130 m bis 140 m (ø 135 m) | |
| Einrichtungsdatum | 2003 | |
| Rahmenplan | Landschaftsplan 2012 | |
| Verwaltung | Untere Landschaftsbehörde des Kreises Mettmann | |
Das Naturschutzgebiet Sandgrube Homberg liegt auf dem Gebiet der Stadt Ratingen im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen.
Das etwa 5 ha große Gebiet mit der Schlüsselnummer ME-046 wurde im Jahr 2003 unter Naturschutz gestellt. Es liegt östlich der Kernstadt Ratingen im Ortsteil Homberg. Die Wohnbebauung des Ortsteiles Homberg umschließt die ehemalige Sandgrube nahezu vollständig.
Im Landschaftsplan des Kreises Mettmann wird das Gebiet wie folgt beschrieben:
„Das Gebiet weist einen Biotoptypenkomplex aus seltenen Biotoptypen mit einer hohen Habitatdichte und einer hohen Artenvielfalt auf. Die Steilwände dienen u. a. als Ersatz für Steilufer und Pionierstandorte an Fließgewässern.“
Hier findet sich noch der sehr seltene Trespen-Federschwingel (Vulpia bromoides), der in der reg. Roten Liste als vom Aussterben bedroht geführt wird (RL 1). Hohe Steilwände aus Sandschichten sind Lebensraum für wärmeliebende Insekten, wie Wildbienen, Grab- und Wegwespen, Laufkäfer und Tag- und Nachtfalter – diese sind aber auch potentielle Bruthabitate für die seltene Uferschwalbe, die einst hier brütete.
Die Grubensohle weist ein Biotopmosaik mit besonnten Sandflächen und unterschiedlich strukturierten Kleingewässern auf, die Lebensraum für Amphibien- und Libellenarten wie Grasfrosch, Teichfrosch, Teichmolch, Bergmolch, Erdkröte, Kleine Pechlibelle (RL 2), Plattbauch und Großer Blaupfeil bieten.