Sandlingen

Sandlingen
Gemeinde Eicklingen
Koordinaten: 52° 33′ N, 10° 13′ OKoordinaten: 52° 33′ 11″ N, 10° 12′ 31″ O
Fläche: 9,83 km²
Einwohner: 317 (6. Juni 1961)
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1968
Postleitzahl: 29358
Vorwahl: 05149
Sandlingen (Niedersachsen)
Sandlingen (Niedersachsen)
Lage von Sandlingen in Niedersachsen

Sandlingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Eicklingen im Landkreis Celle in Niedersachsen. Bis 1968 bildete Sandlingen eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Eicklingen gehört zur Samtgemeinde Flotwedel.

Geographie

Das Dorf Sandlingen liegt etwa einen Kilometer östlich von Eicklingen. Zur ehemaligen Gemeinde Sandlingen gehörten auch der Weiler Schepelse, die Siedlung Neu-Schepelse und der Weiler Paulmannshavekost.

Geschichte

Sandlingen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Eicklingen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Wienhausen im Departement der Aller. 1814 fiel Sandlingen an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Eicklingen und ab 1859 zum Amt Celle. 1867 fiel die Gemeinde Sandlingen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Celle.

Am 30. Juli 1910 wurden die beiden Nachbargemeinden Paulmannshavekost und Schapensen in die Gemeinde Sandlingen eingegliedert. In der ersten Phase der Gebietsreform in Niedersachsen wurde die Gemeinde Sandlingen mit allen ihren Ortsteilen am 1. Juli 1968 Teil der Gemeinde Eicklingen.

Fachwerkspeicher Schepelser Straße 1
Fachwerkspeicher Zur Laake 1

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812170
1845190
1871190
1885181
1895196
1910231
1925214
1939256
1950452
1961317

Bau- und Naturdenkmale

Das Hofgebäude Brüggedamm 1, der Speicher und der Schafstall des Hofes Zur Laake 1, die Hofanlage Zum Hoope 4, der Speicher und die Scheune Schepelser Straße 1, die Speicher Schepelser Straße 5 und Zum Hoope 5, die Scheune Paulmannshavekost 7 sowie der Speicher und das Backhaus Paulmannshavekost 9 stehen im ehemaligen Gemeindegebiet von Sandlingen unter Denkmalschutz. Der Dünenzug östlich von Sandlingen sowie die Lauseeiche östlich von Schepelse sind Naturdenkmale.

Öffentliche Einrichtungen

Sandlingen hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus am Trift 4.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. ↑ Kreisordnung für die Provinz Hannover (1884)
  5. ↑ Amtsblatt der Regierung Hildesheim 1910, S. 167 f.
  6. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1968
  7. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 108 (google.de).
  8. ↑ Volkszählung 1871
  9. ↑ Volkszählung 1885
  10. ↑ Volkszählung 1895
  11. ↑ Der Landkreis Celle im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.
  12. 1 2 Michael Rademacher: Celle. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  13. ↑ Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Sandlingen