Schepelse Gemeinde Eicklingen | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 33′ N, 10° 13′ O | |
| Eingemeindung: | 30. Juli 1910 | |
| Eingemeindet nach: | Sandlingen | |
| Postleitzahl: | 29358 | |
| Vorwahl: | 05149 | |
Lage von Schepelse in Niedersachsen | ||
Schepelse ist ein Ortsteil der Gemeinde Eicklingen im Landkreis Celle in Niedersachsen. Bis 1910 bildete Schepelse eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Eicklingen gehört zur Samtgemeinde Flotwedel.
Der Weiler Schepelse liegt etwa eineinhalb Kilometer östlich von Eicklingen. Zwischen Schepelse und Eicklingen liegt die Siedlung Neu-Schepelse.
Schepelse gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Eicklingen des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Wienhausen im Departement der Aller. 1814 fiel Schepelse an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Eicklingen und ab 1859 zum Amt Celle. 1867 fiel Schepelse mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Celle.
Am 30. Juli 1910 wurde Schepelse in die Gemeinde Sandlingen eingegliedert. In der ersten Phase der Gebietsreform in Niedersachsen wurde die Gemeinde Sandlingen mit allen ihren Ortsteilen am 1. Juli 1968 Teil der Gemeinde Eicklingen.

| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 51 | |
| 1845 | 50 | |
| 1871 | 63 | |
| 1885 | 65 | |
| 1895 | 69 | |
| 1905 | 99 | |
Die Hofanlage Zum Hoope 4, der Speicher und die Scheune Schepelser Straße 1 sowie die Speicher Schepelser Straße 5 und Zum Hoope 5 stehen im ehemaligen Gemeindegebiet von Schepelse unter Denkmalschutz. Die Lauseeiche östlich von Schepelse ist ein Naturdenkmal.