
Sandra Wollner (* 1983 in Leoben) ist eine österreichische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie lebt in Berlin.
Sandra Wollner studierte zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaften und arbeitete parallel als Editorin und Regisseurin von Kurzfilmen und Kurzdokumentationen. 2012 begann sie an der Filmakademie Baden-Württemberg Dokumentarfilmregie zu studieren. Ihr erster Langfilm Das unmögliche Bild entstand noch während der Studienzeit und ist ausschließlich auf 16mm-Material gedreht. Die Filmakademie trat hier als Produzentin auf. Sie erhielt für den Film u. a. 2018 den Preis der deutschen Filmkritik, den Ingmar-Bergman-Preis für das beste Internationale Debüt beim Filmfestival Göteborg und den Preis der Jury beim Poitiers Film Festival.
Mit ihrem zweiten Langfilm, The Trouble with Being Born, ihrem Abschlussfilm an der Filmakademie, gewann sie 2020 den Spezialpreis der Jury in der Berlinale-Sektion Encounters und den Österreichischen Filmpreis 2021. Wollner bezeichnete die Geschichte über eine Androidin, die als vermeintliche Tochter ihres Schöpfers aufwächst, als eine Art „Anti-Pinocchio“.
Mit ihrem Film Everytime wurde sie zu den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2026 in die Sektion Un Certain Regard eingeladen, der als bester Film der Sektion ausgezeichnet wurde.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wollner, Sandra |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Filmregisseurin und Drehbuchautorin |
| GEBURTSDATUM | 1983 |
| GEBURTSORT | Leoben |