
Sandulela Asanda (* 7. Februar 1995) ist eine südafrikanische Filmemacherin. Ihr Debüt-Langfilm Black Burns Fast feierte seine internationale Premiere im Rahmen der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2026.
Sandulela Asanda kommt aus der Ostkap-Provinz und lebt (Stand 2025) in Kapstadt. Sie studierte Jura sowie Wirtschaftswissenschaften und machte einen Bachelor-Abschluss im Bereich Film an der AFDA Film School in Kapstadt. Sie ist Absolventin des BaseCamp des Locarno Film Festivals, des Durban FilmMart und der Realness African Screenwriters‘ Residency. Ihr studentischer Film Nongqawuse wurde als südafrikanischer Beitrag für das BRICS Film Festival 2019 eingereicht. Sandulela gewann die zweite Ausgabe des Kurzfilmwettbewerbs The Pitch South Africa.
Ihr erster professioneller Film Mirror Mirror feierte seine Premiere auf dem Toronto International Film Festival 2022. Er wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2023 in der Sektion Kurzfilme (Generation Kplus und Generation 14plus) gezeigt. Im selben Jahr wurde der Film beim Durban International Film Festival als bester südafrikanischer Kurzfilm ausgezeichnet.
Ihr Spielfilmdebüt Black Burns Fast, ein queerer Coming-of-Age-Film über eine junge schwarze Frau und ihre Liebesbeziehung zu einer Mitschülerin an einer überwiegend weißen Eliteschule, lief auf der Berlinale 2026 in der Sektion Generation. In der Rezeption wird der Film der AfroBubbleGum-Bewegung zugeordnet, was Asanda auch selbst als Einfluss nennt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Asanda, Sandulela |
| KURZBESCHREIBUNG | südafrikanische Filmregisseurin und Drehbuchautorin |
| GEBURTSDATUM | 7. Februar 1995 |