Benannt wurde der Ort nach einem Flurnamen. Früher gab es den „Marmorbruch auf dem Schirtlas“. Hier wurde laut dem Bergamt Naila „grauvölliger, sehr schöner Marmor mit artigen purpurroten, mehr braunen, gelben und grünen Flecken auch durchsetzenden weißen Adern“ gebrochen. Die Einöde Schertlas wurde in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts auf dem Gemeindegebiet von Selbitz gegründet. Der ehemalige Einzelhof dient heute als Jagdhaus.
Einwohnerentwicklung
Jahr
001950
001961
001970
001987
Einwohner
5
2
0
0
Häuser
1
1
0
Quelle
Religion
Schertlas ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Selbitz gepfarrt.
Literatur
Otto Knopf:Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland: Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp.552.