Die Schiffswerft Clausen war eine Werft in Oberwinter, die sich vor allem auf Fähren spezialisierte.
Die Schiffswerft Clausen hatte ihren Standort im Hafen Oberwinter. Sie lag am Kopf des Hafens, eingekeilt in der Spitze zwischen Hafendamm, Rheinufer und Schutzhafen.
Der Schutzhafen entstand in der Zeit vom 26. Juli 1888 bis zum 23. Juli 1891 durch den Bau des 800 m lange Hafendamms, dessen Höhe + 10 Meter Kölner Pegel, also 0,50 Meter über dem Hochwasserstand von 1883 liegt. Er wurde auf der Oberwinter vorgelagerten Kiesbank (dem Oberwinterer Grund) aufgeschüttet.
Das schräg abfallende Oberwinterer Rheinufer, die sogenannte Überwinterer Bucht, welches bis dahin nur aus Überflutungsfläche, Brachland und einem Leinenpfad für die Treidelschifffahrt bestanden hatte, wurde ebenfalls mit dem ausgebaggerten Kies aus dem Hafenbecken aufgeschüttet und befestigt. "Durch die Gradlegung des Stromes und Aufschüttung des gewonnenen Geländes unterhalb des Hafens in der Richtung auf Rolandseck zu ist eine Fläche von 5 Hektar gewonnen worden, welche im Anschluss an die vorbeiführende Provinzialstraße sich zu Lagerplätzen ganz vorzüglich eignet. Der Hafen hat, in der Sohle gemessen, einen Flächenraum von 6 Hektar, und bei gefülltem Becken von 7½ Hekctar= 30 Morgen, so dass derselbe 200 große und bis 300 kleinere Schiffsgelässe bergen kann.
Auf dem so neu errichteten Hindenburgufer, wurden am 7. April 1891 schließlich die Bäume für die Lindenallee am Hafenbecken gesetzt, die „bis zum Bau der neuen Reichsstraße im Jahr 1936 die „gute Stube“ des Ortes war.“
Das Hindenburgufer war auch als Rheinalle bekannt. „Über eine halbe Million Goldmark hat Preußen in die Anlage investiert, die Schleppern und Lastkähnen Schutz bei Hochwasser und Eisgang bot. In harten Wintern sollen bis zu hundert Schiffe im Hafen gelegen haben.“
Die erste Werftanlage im Hafen war eine Werft für Holzboote. Sie wurde vom Bootsbauer Josef Kessel gegründet. Ein Zeitungsbericht aus dem General-Anzeiger 6 vom 12. April 1894 berichtet: „Schiffsbauwerft in Oberwinter. Man schreibt uns aus Oberwinter, 11. April: Von dem Zeitpunkte ab, wo mit dem Bau des hiesigen Hafens begonnen wurde, ist auf dessen Helling ein Schiffbau=Werft für hölzerne Lastfahrzeuge und alle Sorten Nachen eingerichtet. Herr Schiffbauer Joseph Kessel bedient von hier aus auch die auf der Strecke von Coblenz bis über Köln hinaus Havarie erleidenden Fahrzeuge, welche etwa nicht hierher geschleppt werden können und wird ebenso bei Hebung gesunkener Schiffe herangezogen. In der Zeit von 1890 bis jetzt sind mehr als 200 große und kleine Fahrzeuge hier in Reparatur gewesen und mehrere neue vom Stapel gegangen; u. A. wurde eine neue Ponte für Herrn Vogelsang in Mülheim an der Ruhr hier gebaut. Für die nächste Zeit sind wieder von hier und auswärts vier große Lastkähne von 4000 bis 7500 Centner Ladefähigkeit zur Reparatur angemeldet.“
Wann die Clausen Werft gegründet wurde, ist nicht bekannt. Gegründet wurde sie vom Schlossermeister Peter Clausen, der bis dahin seine Schlosserei-Schmiederei & Kohlenhandlung, in der Hauptstraße 125 in Oberwinter betrieben hat. Das sich Peter Clausen und Josef Kessel schon gekannt und zusammen gearbeitet haben, ist nachvollziehbar. Als Schlossermeister konnte Peter Clausen sämtliches eiserne Bootszubehör für Josef Kessel fertigen. Auch ist bekannt, das Josef Kessels Sohn Johannes, bei Peter Clausen in die Schlosserlehre ging. So verwundert es auch nicht, das sich Peter Clausen 1907 auf der Landseite des Werftgelände einrichtete, während Josef Kessel auf der Hafendammseite blieb.
Ab 1912 übernahm Peter Clausen die Werft von Josef Kessel. Dieser hatte sich, angesichts der deutlich sichtbaren Vorboten des nahenden Krieges (1. WK), dazu entschlossen, dem Militärdienst beizutreten. Er wurde Gefreiter der Reserve, wie aus einer Notiz im General-Anzeiger 26 vom 11. März 1915 zu entnehmen ist.
Einem Artikel aus dem General-Anzeiger 24 vom 16. November 1913 ist zu entnehmen: „Von nah und Fern. Oberwinter, 15. Nov. Auf der Schiffs=Helling im hiesigen Hafen ist man zur Zeit damit beschäftigt, eine Motorboot=Werft zu errichten. Diese Maßnahme wird von den Schiffern und namentlich von den Motorbootbesitzern in hiesiger Gegend freudig begrüßt. Auf dem in der Nähe liegenden Lagerplatz ist eine Halle gebaut, zur Aufnahme von Jachten.“
Mit dem Ausscheiden von Josef Kessel, spezialisierte sich Peter Clausen auf den Bau, Wartung und Reparatur von Eisenschiffen. Er handelte aber auch mit gebrauchten Fahrzeugen, zum Beispiel Trajektschiffe, die sich für den Umbau zum als Arbeitsschiffe, Wohnschiffe oder schwimmenden Hotels, eigneten.
Aus der Zeit des 1. Weltkriegs ist leider nichts bekannt. Die ersten Verkaufsanzeigen für gebrauchte Trajektschiffe, Schiffsbrücken und ein Motorboot, finden sich erst wieder ab 1919.
In den 1930er Jahren war der Standort der Werft durch Pläne für eine neue Straßenführung gefährdet. Das Hindenburgufer, später Oberwinterer Rheinallee genannt, wurde Ende 1935 für jeden Verkehr gesperrt, so dass Anfang 1936 die Bauarbeiten für die neue Straße beginnen konnten. Am Schnittpunkt zweier Bauabschnitte befand sich jedoch die Werkhalle der Schiffswerft Clausen. Sie musste in Richtung Rhein versetzt werden. Der Ortsvorsteher Hüllen wandte sich jedoch brieflich an die Eigentümerin des Geländes, die Rheinstrombauverwaltung Koblenz, um einen Verzicht auf den Wiederaufbau der Halle durchzusetzen, die seiner Meinung nach den Blick von den neuen Rheinanlagen aus verschandeln und sich negativ auf die Eignung des Ortes für den Fremdenverkehr auswirken würde. Hüllen konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Die Halle wurde neben der Straße wieder aufgebaut.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Werft weitgehend zerstört; der Wiederaufbau erfolgte ab 1946. Ein Schwerpunkt in der Zeit nach dem Krieg war der Bau von Auto-Schnellfähren. Der Konstrukteur Ferdinand Clausen konzipierte in der Nachkriegszeit möglichst leichte Autofähren mit etwa 80 Tonnen Gewicht, die leicht zu manövrieren waren.

Clausen-Fähren wurden unter anderem in Speyer, auf den Strecken Bingen–Rüdesheim, Bad Honnef–Rolandseck und Bad Godesberg–Niederdollendorf verwendet. Neben Fähren baute Clausen auch Fahrgastschiffe.
1990 mietete der Maritim-Service Groten die ehemalige Werft und renovierte sie. Er hatte ab 1991 seinen Sitz auf dem Gelände, bis er 2002 auf das Gelände der einstigen Schiffswerft Oberwinter GmbH umzog.
Die Liste enthält eine Auswahl von Fahrzeugen, die auf der Werft gebaut wurden. Wagenfähren sind in der Liste mit der Rumpflänge angegeben. Die Abkürzung „LüK“ in den Anmerkungen steht für Länge über Klappen.
| Name | Jahr | Schiffstyp | Bau-Nr.: | Länge / Breite, Fahrgäste / Tonnage |
Auftraggeber | Anmerkungen / Quellen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wotan II | 1923 | Schleppkahn | ? | ? | Herbert Breming, Dinslaken | Aus dem Gutachten von Havarie-Kommissar Wolfgang M.: "Am 7.9. d.J. besichtigte ich das in Wesseling auf Helling liegende Motorgüterschiff "Wotan II", Eigentümer Herbert Breming, Dinslaken / Niederrhein. Erbaut 1923 von Schiffswerft Oberwinter. Umbau bei SCAR Strasbourg zum GMS; 80,02 m × 10,05 m × 0,62 m / 2,30 m; 2 Lagerräume; später Umbau zum Großgüterschiff |
| ? | 1928 | Fahrgastschiff | ? | 19 m x ? ? |
? | 1. Motorboot, 19 m Länge; |
| ? | 1928 | Fahrgastschiff | ? | 19 m x ? ? |
? | 2. Motorboot, 19 m Länge; |
| ? | 1928 | Fahrgastschiff | ? | 19 m x ? ? |
? | 3. Motorboot, 19 m Länge; |
| ? | 1928 | Fahrgastschiff | ? | ? | Deutsche Reichs-Zeitung 57 (26. Juni 1928) Juni | |
| ? | 1929 | Fahrgastschiff | ? | 25 m × 5 m, 300 Personen | Rhöndorfer Lokalboot Gesellschaft, Königswinter | 1× Benz-Motor (90 PS) |
| Brunhilde (bis 1971) Schloss Heidelberg |
1928 | Fahrgastschiff | ? | 26,00 m × 4,50 m 35,0 t, 448 Pers. |
Bonner Motorschiffahrt eGmbH | "Schloß Heidelberg" ab 1972, ex "Brunhilde"; Abmessungen ab 1959: 31,80 m × 6,29 m × 0,90 m 35 t, 448 Pers. 2× 300 PS (Klöckner-Humbold-Deutz); ab 1971: 35,80 m × 8,20 m × 1,60 m, 500 Pers. 2× Merzedes OM auf SRP 100 BB / STB, 1× feste Welle Mitte, MAN D2866 368 kW |
| Rheingold Mousel Nostalgie (ab 1992) Nostalgie (ab 1997) |
1928 | Fahrgastschiff | ? | 20,24 m × 4,08 m 32 t, 57 Pers. |
Franz Hartmann & Sohn, Bingen | Urspr. Dampfschiff; 1× 120 PS Klöckner-Humbold-Deutz (Bj. 1943); Verlängerung auf 22,60 m; ex "Rheingold", ab 1992 "Mousel Nostalgie", ab 1997 "Nostalgie"; Rheinschiffsregister 1956: 21.04.1955, Mainz |
| Seeadler Regia Wimpina (ab 1965) Kurpfalz (ab 1997) |
1929 | Fahrgastschiff | ? | 21,85 m × 4,26 m 27,0 t, 200 Pers. |
Münz und Söhne, Rolandswerth | Umbau 1965: (29,85 m × 5,40 m × 1,60 m, 220 Pers.); ab 1965 "Regia-Wimpina", ab 1997 "Kurpfalz", Rheinschiffsregister 1956 15.05.1956 Heilbronn |
| Pitt-Jupp | 1929 | Fahrgastschiff | ? | 22,10 m × 4,10 m 49 Pers. |
? | FGS "Carnuntum" (30000034) , Marinetraffic |
| Stadt Königswinter | 1929 | Fahrgastschiff | ? | 25 m × 4,70 m 250 Personen |
Vereinigten Motorbootbesitzer, Köigswinter | Fundstelle: ECHO DES SIEBENGEBIRGES 63 (14.5.1929); Dieselmotor: Benz Mannheim 100 PS., Bauwerft: P. Clausen, Oberwinter; Elektrischen Anlagen: Franz Wilhelm Schmitz, Königswinter; Schreinerarbeiten: Schreinermeister Adolf Giering sen., Königswinter. |
| ? Helene (ab 1958) BIBO 2 (ab 1961) |
1937 | Aalschokker | ? | 16,40 m × 2,72 m ? |
? | 1957: Umbau zum 1. Bilgenentöler der Welt; ab 1958 als "Helene" in den Duisburg-Ruhrorter Häfen eingesetzt; ab 1961 "BIBO 2" für die Bilgenentölung GmbH; 1988 Übergabe an Museum der Deutschen Binnenschifffahrt |
| Minchen später Uranus |
1949 | Fahrgastschiff | ? | 16,00 × 4,30 m 100 Pers. |
? | In 2000 noch als Fähre "Uranus" für Reederei Gerhard Becker zwischen Werder und Geltow aktiv; (16,00 m × 4,30 m × 0,70 m, 1× 150 PS, 75 Pers.) Im Binnenschifferforum wird davon abweichend die Breite mit 4,50 m und die zulässige Personenzahl mit 100 angegeben. Ab 2002 Wohnschiff der Familie Becker am Plötzenseer Kolk (Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal) in Berlin aufliegend. |
| Pfalz (-1957) Stadt Rees (-1967) Cornelia (-1971) Tanja (-1997) St. Nikolaus (-2004) Baden-Pfalz |
1950 | Fähre | 107 | 25,00 m × 9,00 m 40 t |
Stadt Speyer | Ursprünglicher Antrieb 2× Voith-Schneider Propeller; LüK: 32,00 m, Klappen 5,00 m, Rumpf 22,00 m, Pylonen: 1,50 m; Umbau 1975: Breite nun 10,40 m, 4× VSP; Weitere Umbauten bis 2012: Aktuell 4× Schottel Ruderpropeller; "Baden-Pfalz", ex. "St. Nikolaus" -2004, "Tanja" -1997, "Cornelia" -1971, "Stadt Rees" -1967, Pfalz -1957 |
| Möhne Papenburg (ab 1993) |
1950 | Fahrgastschiff | 112 | 21,50 m × 3,65 m 100 Pers. |
Motorbootverkehr Möhnensee, Karl Schmitz ? | Ab 01.05.1993 als "Papenburg" in Papenburg mittlerweile Papenburg |
| Aegir (-1955) Sancta Maria (-1996) Elbaue (-1997) Salvator (-2002) Stadt Schweinfurt (-2008) Decin (-04.2010) Ústí nad Labem (ab 2010) |
1950 | Fahrgastschiff | ? | 24,80 m × 5,08 m 240 Pers. |
Reuter, Bad Godesberg | Ab 05.2010 als "ÚSTI NAD LABEM" in Děčín (Tschechien), ex: "Decin"-04.2010, "Stadt Schweinfurt"-2008, "Salvator"-2002, "Elbaue"-1997, "Sancta Maria" -1996, Aegir -1955 Dieter Schubert, später Sancta Maria, Elbaue, Salvator, Stadt Schweinfurt, Ústí nad Labem, mittlerweile verschrottet |
| Marienfels | 1950 | Fahrgastschiff | U ? | 16,45 m × 4,00 m × 1,08 m 115 Pers. |
Jakob Hafener, Remagen | 1× 55 PS Bültner, Eintrag 22.09.1953 im Rheinschiffsregister 1956; Möglicherweise aber nur Umbau bei Clausen ? |
| Georg Barbara Libelle |
1952 | Fahrgastschiff | ? | 22,56 m × 5,07 m 23 t, 230 Pers. |
Joseph Karp aus Wiesbaden-Biebrich | 2× 120 PS MAN; 1969: Komplett neue Aufbauten in eigener Werkstatt: Heute: FGS "Libelle" (24,70 m); Rheinschifffsregister 1956 (27.04.1965. Mainz) Länge: 22,56 m, 230 Pers.; im 2. Nachtrag 1969: 25,42 m, 200 Pers. |
| St. Christophorus (I) (-1965) Jacqueline (-1976) Michaela I (-1994) Michaela (-1997) Hoopter Möwe (-2007) Mittelrhein (ab 2007) |
1952 | Fähre | 118 | 25,00 m × 9,50 m 50 t |
Autoschnellfähre Bad Godesberg GmbH | LüK: 35,90 m; 2× Deutz 70 PS auf VSP; Seit 2007 Ersatz-/ Leihfähre "Mittelrhein" Fährbetrieb Schnaas, Lorch; ex "Jacqueline", "Michaela I", "Michaela", "Hoopter Möwe" |
| Ingrid (-1959) Bad Cannstatt (-1967 ) Walhalla (ab 1976) |
1953 | Fahrgastschiff | ? | 24,85 m × 5,16 m 50 t, 278 Pers. |
Karl Richarz, Bonner-Personen-Schiffahrt | 1958-1967 "Bad Cannstatt", Epple, Stuttgard; -1976 "Walhalla", Knoll, Regensburg; -1979 an Bayrischer Loyd, Regensburg; -1979 an VSK Kelheim; -1986 Gebr. KLINGER, Regensburg, verchartert. 1990 in Dienst, Rheinschifffsregister 1956 |
| Carpe Diem | 1953 | Fahrgastschiff | ? | 21,30 m × 3,50 m ? |
? | Als Wohnschiff in Frankreich |
| Loreley | 1954 | Fahrgastschiff | (N) U ? | 19,24 m × 3,95 m 25,8 t, 120 Pers. |
Motorbootgenossenschaft Assmannshausen | 1× 120 PS Deutz, Eintrag vom 1.7.1954, Letzter Bekannter Umbau: 1954, daher möglicherweise Umbau. Quelle: Rheinschifffsregister 1956 |
| Marleen Aral 8 Emstank 1 , Ara (seit 2020) |
1954 | Bunkerboot | ? | 25,41 m × 4,46 m × 1,62 m 74 t |
? | Merzedes 120 PS; 2020 als "Ara" (04027720) in Zaandam (NL), ex. "Emstank 1" in Emden, ex "Aral 8". |
| Baurat Stahl Albina (ab 2012) |
1954 | Fähre | ? | 40,00 m × 10,40 m × 0,99 m 90 t, 800 Per. |
Bingen-Rüdesheimer Fähr- & Schifffahrtsges. | Antrieb: 2× 112 PS MAN auf Pumpjet; Umbau 1982/83: Verlängerung um 2,50 m, LüK: 42,50 m × 12,15 m × 2,15 m, 100 t, Antrieb: 2× 250 PS Deutz auf VSP; Verbleib ab 2012: Nach gescheitertem Verkauf nach Surinam, als "Albina" bei HOLLAND ENERGIE SERVICE B.V. in NL aufliegend. 2015: Verkauf an Suriname Scheepswerf Maatschappij, Paramaribo ? Derzeitiger Liegeplatz: Rotterdam, Ortsteil Pernis, im Waalhaven-Eemhaven (NL), Rheinschifffsregister 1956 |
| St. Michael (-1967) V.S. Fähre St. Michael (-1984) St. Martinius (-1993) Kornsand (-2018) St. Michael (ab 218) |
1954 | Fähre | 144 | 25,00 m × 9,50 m 50 t |
Autoschnellfähre Bad Godesberg GmbH | LüK: 35,00 m; Ab 2018 "St. Michael" M+S Schifffahrt und Fähren GmbH, Rüdesheim mit Liegeplatz Fähre Oestrich-Winkel; ex "Kornsand" (-2018), "St. Martinius" (-1993), "V.S. Fähre St. Michael"(- 1984) "St. Michael" (-1967); Umbau 2005: 3. Motor und Verbreiterung um 2,75 m (3. Fahrspur) auf 12,25 m |
| Christophorus (-1967) Elbclearing 8 |
1954 | Fähre | ? | 30,00 m × 10,40 m 50 t |
Klever Straßenbahn, Kleve | LüK: 40,00 m; 1960 Umbau auf 3 Schottel Ruderpropeller; Fährbetrieb 1954-1965 Emmerich - Kleve, Rhein, 1967-1969 in Charter für Gemeinde Tiel, Waal (NL); Verbleib: Arbeitsfähre "Elbclearing 8" |
| BRABANT ? | 1954 | Schlepper | ? | 13,82 m × 4,25 m ? |
? | 2× 152 PS; später Zeekanaal & Haveninrichting NV, Brüssel (BE); 2000 aus IVR gestrichen; |
| LOCQUENGHIEN ? | 1954 | Schlepper | ? | 13,82 m × 4,62 m ? |
SA Canal & Installations Maritimes, Brüssel (BE) | 2× VSP Antriebe je 304 PS; 1977 Zeekanaal & Werktuigbouw Vlaanderen, Brussels (Be); 2000 aus IVR gestrichen; |
| Friedrich Freye | 1955 | Fahrgastschiff | 145 | 26,00 m × 5,20 m 60 t, 200 (218) Pers. |
Weiße Flotte Mülheim (Ruhrschifffahrt) | MAN 4 Zakt-Diesel 170 PS / 125 kW; "Friedrich Freye" - FGS - 04009990 Dieter Schubert; Rheinschifffsregister 1956 Weiße Flotte (Mülheim an der Ruhr) Quelle: Foto der Werfttafel des FGS "Friedrich Freye" im Binnenschifferforum und in der Facebook Gruppe Fahrgastschiffe: dort gepostet am 18. Februar 2025 um 16:57 Uhr von der Fotografin Andrea Moser |
| Ochten I (-1976) Jaqueline II (-1997) Christina (ab 1997) |
1955 | Fähre | 147 | 30,50 m × 10,50 m 121 t, 200 Pers. |
Provinciale Waterstaat Gelderland, Arnhem | LüK: 42,66 m; 4× Scania Diesel 133 PS; 2009: 4× 160 PS Sisu Diesel ( Hersteller: AGCO); "Christina" (02318500), ex "Jaqueline II"-1997, "Ochten I" (auch Ochten - Druten genannt) -1976 |
| Wesermarsch Peter Pan (ab 2004) |
1955/1956 | Fähre | 148 | 35,00 m × 11,42 m 115 t, 200 Pers. |
Landkreis Wesermarsch, Brake | LüK: 50,35 m; 4× 140 PS KHD-Diesel auf Voith-Schneider Propeller; 1963: Umbau Schweers Werft, Bardenfleth: 4× SRP, Entfernung 2. Deckshaus = 3. Fahrspur, neue Tragfähigkeit: 120 t; 1985 Umbau Lürssen-Werft (heutiges Aussehen mit Traversen), LüK: 52,50 m; 02.2004 Überführung mit eigener Kraft über die Nordsee nach Speyer (Rhein), Umbau Braun-Werft 2004, als "Peter Pan" aktiv Buch: Fähren der Unterweser von Friedrich-Wilhelm Brandt, Seiten: 74-78, 90-93, 155-159 |
| Mülheim a. d. Ruhr (-1959) Oberhausen (-?) Mölmsch (-2011) Ruhrperle |
1954 | Fahrgastschiff | 153 | 25,95 m × 5,20 m 59,8 t, 286 Pers. |
Weiße Flotte Mülheim (Ruhrschifffahrt) | 1× 170 PS MAN, Rheinschiffsregister 1956; FGS / Eventschiff "Ruhrperle" (04015750), ex "Mölmsch" (-2011), ex "Oberhausen" (-?), ex "Mülheim a d Ruhr" (-1959); Wikipedia: Weiße Flotte (Mülheim an der Ruhr) |
| Weil | 1956 | Fähre | ? | 25,00 m × 9,50 m 50 t, 100 Pers. |
? | LüK: 35,00 m; Fährbetrieb zwischen Weil a. Rhein - Friedlingen - Hüningen / Huningue (F); Motorfähre Typ Clausen; 01.1957 - 29.09.1979; Fährbetrieb endet nach Fertigstellung der Brücke. Verbleib unklar. |
| Stadt Kettwig (-1996) Bleckeder Löwe |
1957 | Fahrgastschiff | ? | 26,00 m × 5,20 m × 0,84 m 269 Pers. |
Betriebe der Stadt Mülheim a d Ruhr - Ruhrschiffahrt | MAN 170 PS; Verbleib nach Brand 2008 als Wohnschiff "Bleckeder Löwe" im Spreehafen in Hamburg liegend.Wikipedia: Weiße Flotte (Mülheim an der Ruhr) |
| Altrip-Mannheim (-1992) Spieker Möwe |
1958 | Fähre | ? | 25,00 m × 9,50 m 50 t, 300 Pers. |
Rheinfähre Altrip GmbH, Altrip | LüK: 35,00 m; 2× 75 PS Deutz Diesel auf Voith-Schneider-Proppeller; hydraulische, vom Steuerstand bedienbare Fährklappen, britisches Radargerät, 300 Personen, 10 PKW, 35 Steh-/ und Sitzplätze im beheizten Fahrgatraum, Bestellt: 1955, Inbetriebnahme: 25.01.1958, Namen: "Altrip-Mannheim" -1992, heute "Spieker Möwe"; Umbau 1992 Werft Heinrich Schmidt, Hoopte (Elbe): 3 Fahrspuren durch Öffnen eines der Deckshäuser; heute effektiv nur noch 2 Fahrspuren nutzbar; Geschichte der Fähren in Altrip (PDF; 535 kB) |
| Glück Auf | 1958 | Fähre | 155 | 25,00 m × 9,50 m 60 t |
Rheinfähre Walsum-Orsoy GmbH | LüK: 35,10 m; 3× Deutz 102 kW; Motorfähre "Glück Auf" (nicht "Rheinfels", das ist Werbung), oder "Orsoy"... an der Fährstelle Walsum - Orsoy bei Rhein-KM 792,6; Mehrfache Umbauten, unter anderem auch Entfenrung des Deckaufbaus unter dem Steuerstand |
| Mondorf II (-1977) Godesberg (-2005) Mondorf (seit 2006) |
1958 | Fähre | ? | 25,00 m × 9,50 m 60 t |
Mondorfer Fährberechtigte | LüK: 37,35 m; Sie war die 1. Clausen Fähre mit Schottel Ruderpropellern ab Werk, 2× 124 PS Deutz-Diesel; als "Mondorf" seit 2006, ex "Godesberg" (1978 – 2005), Bad Godesberg & aufliegend bei Schraven in Huissen (NL), ex "Mondorf II" (1958 - 1977); |
| Ochten II (-1974) Brakel I (-2012) De Gier |
1958 | Fähre | ? | 30,58 m × 10,45 m × 1,20 m 125 t, 130 Pers. |
Provinciale Waterstaat Gelderland | LüK: 45,00 m; 4× Scania D9 auf Voith-Schneider Propeller; "Ochten-Druten II" bzw. Ochten II -1974; "Veer Brakel I" / "Brakel I" -2012; Umbau zum Multifunktionsschiff "De Gier" für Baggerarbeiten für Valewaard BV in De Steeg; ENI-Nummer: 02334695, Tragfähigkeit: 150 t; letzter Fotobeleg: 2024 |
| Dedesdorf (-1982) Sara Maatje V (-12.2012) |
1958 | Fähre | 157 | 30,00 m × 9,70 m 60 t |
Landkreis Wesermarsch | Projektarbeit: Lühring / Clausen; LüK: 40 m; Taufe: 06.12.1958; In Dienst: Nov. 1959; 2× SRP-Navigator auf Deck neben dem Steuerhaus, ein 3. später; 1982/83 Umbau zum Offshore Supply Vessel "Sara Maatje V" (IMO: 8330102) bei Lühring Werft, Brake (B-Nr: 5804), war als Versorgungsschiff der Bohrinsel "Mittelplate" eingesetzt, 12.2012 verschrottet. Daten als "Sara Maatje V": 39,50 m × 9,70 m × 1,80 m, Gt: 233 t, Nt: t, Antrieb: 2× GM 650 PS Detroit Diesel (12V71-N), später Mitsubishi (S6A3 MPTK) 888 kW, Geschwindigkeit: 11 kn, Pfahllast: 13 t, Umbauwerft: Frisian Shipyard Welgelegen, Harlingen ? Buch: Fähren der Unterweser von Friedrich-Wilhelm Brandt, Seiten: 74-78, 90-93, 155-159 |
| Berne-Farge (-1979) Elbclearing 12 (-1981) F.B.D. Dunbrody (-2002) |
1959 | Fähre | ? | 25,00 m × 9,80 m 60 t, 107 Pers. |
Schnellastfähre Berne-Farge GmbH | LüK: 35 m; "Berne-Farge" -1979; "Elbclearing 12" -1981; "F.B.D. Dunbrody" -2002; Verbleib: Lag von 2002 bis 2010 als Wrack am Strand von Bere Island, Irland. Verbleib unklar, vermutlich Verschrottet ? Buch: Fähren der Unterweser von Friedrich-Wilhelm Brandt, Seiten: 47-58, 91-93, 158-159 |
| Königswinter III (-1997) Treibgut (-2015) |
1960 | Fähre | 160 | 40,00 m × 15,00 m 150 t |
Rheinfähre Königswinter GmbH | Seitenpfortenfährschiff, Länge über Deck: 35,00 m; Schiffsrumpf von der Schiffswerft Oberwinter (Bau Nr. ?) zugeliefert. Königswinter -1997; 1999 Umgebaut zum Eventschiff "Treibgut", Liegeplatz Köln -2002. Seit 2004 Verbleib unklar, zum Verkauf stehend; aufliegend, letztmalig 07.2015 im Duisburger Hafen (Becken B) gesichtet. später Treibgut |
| Mülheim a. d. Ruhr (III) | 1960 | Fahrgastschiff | ? | 26,00 m × 5,20 m 213 Pers. |
Weiße Flotte Mülheim (Ruhrschifffahrt) | 1975 Umgebaut: Es erhielt einen zweiten Salon, die festen Bankreihen wurden durch Stühle ersetzt. Wikipedia: Weiße Flotte (Mülheim an der Ruhr) |
| Fritz Horn | 1961 | Forschungsschiff | 164 | 18,50 m × 3,70 m ? |
Deutsche Forschungsgemeinschaft Bad Godesberg | |
| Pionierfähre Clausen | 1961 | Pionierfähre | 169 | 30,00 m × 9,50 m 80 t |
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Koblenz | Das Bundesamt für Wehrtechnik und Bedschaffung (BWB) erteilte 1958 der Bodanwerft in Kreßbronn und der Clausenwerft in Oberwinter den Auftrag zur Entwicklung einer zerlegbaren, bahn- und straßentransportfähigen Flussfähre. Beide Werften bauten bis zum 30.7.1961 je einen Prototyp und gaben ihn in die Erprobung. Weitere Entwicklungen wurden zugunsten des Typs Bodan (Bodanwerft) eingestellt. |
| Fähre Alken (-1972) Rumpenheim |
1961 | Beispannboot | 170 | 8,00 m × 2,62 m 8 t |
Neubauamt Mosel-Ost, Koblenz | Beispannboot: Diente zur Motorisierung der vorhandenen Alkener Fährponte (17,80 m × 8,90 m, 8 t, Bj. 1952, Schiffswerft Boost, Trier). Nach mehrfachen Umbauten noch als motorisierte Hochseilfähre "Rumpenheim" (Reg.-Nr.: MA 4348 F) aktiv. |
| Hitdorf Fritz Middelanis (-2023) |
1962 | Fähre | 173 | 30,00 × 11,00 m 130 t |
Rheinfähre Hitdorf | Bauname: "Hitdorf"; Schiffsrumpf von der Schiffswerft Oberwinter (Bau Nr. 171) zugeliefert. LüK: 42,00 m; 4× SRP mit je 120 PS (früher 82 PS) Deutz Diesel; als Fähre "Fritz Middelanis" zwischen Leverkusen-Hitdorf und Köln-Langel (Rhein-KM 705,3) bis 05.12.2023 in Dienst. Nach Havarie (kompletter Steuerausfall), im Niehler Hafen aufgelegt. Eine Reparatur sei unrentabel. |
| ? | 1962 | Werkstattboot | 175 | 7,35 m × 2,40 m 2 t |
Hüttenwerk Oberhausen | Reparaturschiff; |
| Lexkesveer | 1962 | Fähre | 178 | 25,00 m × 10,70 m 87 t |
Gemeinde Wageningen/NL | Schiffsrumpf von der Schiffswerft Oberwinter (Bau Nr. 170) zugeliefert; LüK: 37,00 m; 1980 als Arbeitsschiff über Scheepswerf Ruijtenberg (NL) an Fa. ROYAL BOSKALIS N.V. verkauft. In Nigeria eingesetzt und in den 1980ern gesunken. |
| L. V. 2 | ? | Arbeitsschiff | 179 | 12,14 m × 3,50 m ? |
Gemeinde Wageningen/NL | ? |
| Hochgern | 1962 | Fähre | ? | ? m 22 t |
Schlösserverwaltung | Frachtfähre: 22 Tonnen Lastenfähre "Hochgern", gebaut (vermutlich umgebaut) 1962 bei Clausen / Oberwinter; im Einsatz für die Schlösserverwaltung ab 1963 auf dem Chiemsee, Abbruch 1979 |
| Motorpont 1 | 1963 | Beispannboot | 186 | 11,40 m × 3,20 m ? |
Vos & Zonen. Kinderdijk/NL | 2× 140 PS Daimler-Benz auf Schottel Ruderpropeller; Umbau der vorhandenen Seilfähre (21,96 m × 10,20 m × 0,91 m; 33 t, 200 Pers., 1× 30 PS Kromhout-Gardner, Bj. 1937, Bauwerft: Bouwnr: L. Smit & Zn, Kinderdijk) zur freifahrenden "Motorpont 1"; 1976 - 1997 Leih-/ Reservefähre, z.B. 1996 an der Lexkesveer in Wageningen. 1997 nach Deventer verkauft an Stichting “Pont d’Hanze” 1988 Eigner: H. Visser in Krimpen a/d Lek; Verbleib unklar |
| Europa | 1966 | Fähre | 184 | 32,50 m × 9,50 m 80 t |
Bingen-Rüdesheimer Fähr- und Schiffahrtsgesellschaft, Bingen | Lük: 42,50 m; 2× Clausen Wasserstrahlantrieb "Kreuzprop", 1966 Umbau auf 3 Antriebe; 1992 Verkauf an Kolb, Briedern; Umbau zum Werkstattsteiger; 2016 - 04.2021 unklar, seit dem Arbeitsponton mit Lagerraum;, Rheinschiffsregister 1956 (14.05.1966, Mainz); |
| BOSSA NOVA | 1963 | Versuchsboot | 190 | 6,00 m × 2,50 m ? |
Clausen Werft | 40 PS;; Beim Bau auf eigene Rechnung wurden bei Werfteigenen Aufträgen die Boote und Schiffe mit Namen der neusten Tänze gekennzeichnet. So gab es "Bossa Nova", "Madison" und "Sirtaki". |
| Madison | 1963 | Versuchsboot | 192 | 7,50 m × 2,50 m ? |
Clausen Werft | 140 PS;; Beim Bau auf eigene Rechnung wurden bei Werfteigenen Aufträgen die Boote und Schiffe mit Namen der neusten Tänze gekennzeichnet. So gab es "Bossa Nova", "Madison" und "Sirtaki". |
| St. Antonius | 1964 | Fähre | 193 | 22,50 m × 8,64 m 40 t, 200 Pers. |
Th. Rodewig, Uedesheim | LüK: 35,94 m; 280 PS; 100 Pers. seit 1981; Düsseldorf - Himmelgeist-Uedesheim -1979; Fähre für Baufahrzeuge beim Bau der Orwell-Bridge, Ipswich (GB)-1981; Seit 1981: Nieuwendijk - Tiengemeten (NL), W. Bijl & Zn., Zuid Beijerland (NL) |
| Minheim | 1963 | Beispannboot | 194 | 8,00 m × 2,00 m ? |
Neubauamt Mosel-Ost, Koblenz | Wurde 1963 zum Umbau der vorhandenen Gierseilfähre Minheim zur frei fahrenden Motorfähre St. Nikolaus benötigt. Antrieb: 2× 30 PS auf Schottel Ruderpropeller. |
| St. Christophorus (II) | 1966 | Fähre | 202 | 30,00 m × 9,50 m 60 t |
Autoschnellfähre Bad Godesberg GmbH | LüK: 40,00 m; Daimler Benz 3× 150 PS auf SRP; Fähreinsatz: Rhein: Bad Godesberg - Niederdollendorf -03.2015; Verkauft an Kolb in Briedern (Mosel), Umbau zum Werkstatt-Ponton |
| Sirtaki Pfalzgrafenstein |
1966 | Fähre | 206 | 25,00 m × 9,00 m 60 t |
Clausen Werft | Bauname: "Sirtaki". Clausen hatte seinerzeit keinen Folgeauftrag. Zur Weiterbeschäftigung gab Herr Clausen ein Fährschiff auf eigene Rechnung in Auftrag. Damals wurden bei werfteigenen Aufträgen die Boote und Schiffe mit Namen der neusten Tänze gekennzeichnet. So gab es "Bossa Nova", "Madison" und eben den Neubau "Sirtaki", heute "Pfalzgrafenstein". LüK: 35,00 m, Rumpf / Deck 25,00 m, Landeklappen 5,00 m, Tiefgang (leer) 0,55 m. Antrieb: 2× luftgekühlten Deutz Motoren auf Schottel Ruderpropeller (SRP 75). 1992: Beidseitige Rumpfverlängerung um 5,00 m, 2 neue Kraftstofftanks a' 2500 Liter, Gesamttankvolumen 7500 L. 2× neue, wassergekühlte 1013er Deutz Motoren Umbau 2011: Wegen neuer Gesetze / Vorschriften, 2 neue Landeklappen a' 6,50 Meter mit neuen Schranken, Elektrik / Hydraulikanlage von Grund auf erneuert; Antrieb: 2× neue Abgasärmere 1013er Deutz Motoren je 102 kW und Schottel Ruderpropeller (SRP 100). Im Steuerhaus wurde das gesamt Steuerpult ausgebaut und durch ein neues ersetzt, wobei die original "Clausen" Steuerung beibehalten wurde. |
| Rhinowe (-2002) Christoffel (-2004) Christoffel I |
1967 | Fähre | 207 | 27,00 m × 8,62 m 60 t |
Ponts et Chaussees, Straßbourg | LüK: 38,00 m; 2× 110-PS-Deutz auf Clausen Wasserstrahlantrieb "Kreuzprop"; Umrüstung: 2× Daimler-Benz (OM 441 / 199 PS) auf SPR 100; Fähre "Christoffel I" ex "Christoffel", "Rhinowe"; aufliegend bei Schraven in Huissen (NL) |
| Konrad Adenauer | 1967 | Fähre | 210 | 30,00 m × 11,90 m 100 t |
Autoschnellfähre Bad Godesberg-Niederdollendorf GmbH | LüK: 40,00 m; Daimler Benz 3× 150 PS auf SRP; Im Fähreinsatz zwischen Bad Godesberg - Niederdollendorf (Rhein-KM 647,6) oder in Mondorf, bzw. bei der Lux-Werft im Dienst. 2025 Umbau zur Elektrofähre. |
| ? | 1973 | Versuchsboot | ? | 14,00 m × 4 m ? |
? | Baujahr lt. Papieren 1973. 14 m × 4 m × 1,25 m. Umbau zum Sportschiff 1983 mit Veränderung des Aufbaues im Achterbereich. DB OM 8L Schiffsdiesel mit 140PS. ZF-Wendegetriebe, Propeller Bronze, 4-Blatt, 7 cm. Doppelruderanlage, getrennt steuerbar, Naviprop (Clausen) Bugstrahlruder. |
| Bernkastel-Kues | 1976/77 | Fahrgastschiff | ? | 44,00 × 6,46 m 400 Pers. |
Mosel-Schiffs-Touristik Hans Michels | Maschinenleistung: 540 PS; Dieter Schubert |
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