Schindelsee Gemeinde Rauhenebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 53′ N, 10° 39′ O |
| Höhe: | 365 m ü. NHN |
| Einwohner: | 70 (2. Jan. 2024) |
| Postleitzahl: | 96181 |
| Vorwahl: | 09549 |

Schindelsee ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern). Schindelsee liegt in der Gemarkung Fürnbach.
Das Dorf ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. Daran schließen sich an allen Seiten außer dem Süden Waldgebiete an. Die Staatsstraße 2274 führt nach Prölsdorf (2,7 km südwestlich) bzw. nach Dankenfeld (2,2 km nordöstlich).
Der Ort wurde in den 1690er Jahren angelegt und ursprünglich „Neudorf“ genannt. Um 1700 gab es neun Mannschaften. Das Hochgericht hatte das würzburgische Cent Donnersdorf. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.
Im Jahre 1802 kam Schindelsee an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Schindelsee der Ruralgemeinde Fürnbach zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Schindelsee im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.
| Jahr | 1811 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 65 | 56 | 59 | 61 | 63 | 72 | 86 | 84 | 84 | 78 | 70 |
| Häuser | 11 | 12 | 12 | 11 | 14 | 14 | 16 | ||||
| Quelle |
Schindelsee ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Sebastian (Prölsdorf) gepfarrt.