Schustertalbach

Schustertalbach
Daten
Gewässerkennzahl AT: 2-374-64-22-06
Lage Osttirol
Flusssystem Donau
Abfluss über Drau → Donau → Schwarzes Meer
Quelle am Oberboden zwischen Widerschwing und Tscharrespitz (Karnische Alpen)
46° 41′ 42″ N, 12° 27′ 47″ O
Quellhöhe ca. 2070 m ü. A.
Mündung zwischen Wiese und Segger in den GailbachKoordinaten: 46° 43′ 50″ N, 12° 29′ 7″ O
46° 43′ 50″ N, 12° 29′ 7″ O
Mündungshöhe 1264 m ü. A.
Höhenunterschied ca. 806 m
Sohlgefälle ca. 15 %
Länge 5,4 km
Einzugsgebiet 9 km²
Gemeinden Kartitsch


Der Schustertalbach ist ein Bach in der Gemeinde Kartitsch (Bezirk Lienz). Der Bach entspringt an der Nordseite der Karnischen Alpen und mündet zwischen Wiese und Segger in den Gailbach.

Verlauf

Der Schustertalbach entspringt am sogenannten Oberboden zwischen Widerschwing, Schöntalhöhe, Eisenreich und Tscharrespitz (von West nach Ost). Er fließt in nordnordöstlicher Richtung talwärts, wobei der Schustertalbach fast durchwegs durch bewaldetes Gebiet verläuft. Der Schustertalbach tritt bei der Ortschaft Schuster in das Gailtal ein, fließt nördlich bei der Ortschaft Segger vorbei und mündet südlich von Wiese von rechts in den Gailbach.

Der Schustertalbach weist über fast seine gesamte Länge einen geringen Verbauungsgrad und weist eine völlig unbeeinflusste Hydrologie auf. Das Umland des Schustertalbachs weist zu einem hohen Anteil von rund 75 % eine mittlere Nutzungsintensität auf, wodurch die Gewässerraumausprägung überwiegend als naturnah eingestuft wird. Insgesamt wird dem Schustertalbach nur zu einem Viertel eine sehr hohe naturräumliche Bewertung attestiert, der überwiegende Verlauf weist eine hohe naturräumliche Bewertung auf.

Der Schustertalbach liegt zwischen dem Einzugsgebiet des Winkler-Tal-Bachs im Westen und des Traschlerbachs bzw. des Hollbrucker-Tal-Bachs im Osten.

Einzelnachweise

  1. 1 2 TIRIS
  2. 1 2 Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Umweltschutz Naturschutzplan der Fließgewässer Tirols, Gewässerliste (Update 2020)
  3. ↑ Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Draugebiet. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 59. Wien 2011, S. 4 (bmlrt.gv.at [PDF; 3,6 MB]).