| Scottish impaire | |
|---|---|
| Art: | Paartanz |
| Musik: | Volksmusik |
| Taktart: | 6/4-Takt |
| Herkunft: | Frankreich |
| Entstehungszeit: | 2005 |
| Liste von Tänzen | |
Der Scottish impaire ist ein Paartanz, welcher 2005 von Gérard Godon entwickelt wurde. Aus der Grundmelodie wurde zusammen mit Eric Thézé und Cathèrine Grimault eine erste Fassung ohne Text arrangiert. Den Text zu diesem ersten Scottish impaire hat Corinne Renaud auf einer Zugreise durch den Nebel über die Elbe verfasst, woraus das Stück Brume (dt. Nebel) entstanden ist. Uraufführung war auf dem Silvesterball auf der Burg Ludwigstein 2005.
Es gibt ältere Musikstücke mit einer vergleichbaren Struktur, zu denen der Scottish impaire nur modifiziert passt.
Der Tanz besteht aus zwei Schrittfolgen:
Nach jedem Durchgang geht der nächste Durchgang in die andere Richtung.
Die Schrittfolge ist dem Hanter-dro sehr ähnlich und kann als Kombination von Branle-Schritten interpretiert werden. Dann besteht der Scottish impaire aus einem Double und einem simple Schritt.
Folgende Beschreibung basiert auf 6 Schlägen (6/4-Takt):
Der/die Partner/-in bewegt sich gegengleich.
Im Kurs wird die Anleitung modifiziert erfolgen, da die Pause nicht explizit erwähnt wird. Es kann zweckdienlicher sein, den zweiten Schritt als Zwischenschritt zu bezeichnen.
Der Scottish impaire ist ein Paartanz, zu dem man sich paarweise in der üblichen Paarhaltung aufstellt.
Der Scottish impaire wurde von einigen anderen Musikern mit neuen Melodien weitergetragen. Der Tanz hat sich in der Bal-Folk-Szene fest etabliert.