Sebastian Stoppe (* 1978 in Helmstedt) ist ein deutscher Medienwissenschaftler, Bibliothekar, Projektmanager und Filmemacher.
Sebastian Stoppe studierte 1998 bis 2005 Kommunikations- und Medienwissenschaft, Politikwissenschaft und Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Leipzig. 2014 wurde er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg über eine Arbeit zu der US-amerikanischen Fernsehserie Star Trek promoviert.
Nach seinem Studium war er zunächst als Filmemacher tätig. Sein Kurzfilmdebüt war der 2005 erschienene Film Schattenspiele, den er zusammen mit Sascha Kummer inszenierte. 2008 folgte mit dem Dokumentarfilm Bis zum letzten Moment über das Leipziger Universitätsorchester sein Langfilmdebüt. Seit 2010 war er an der Universität Leipzig unter anderem als Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Von 2014 bis 2023 arbeitete er an der Universitätsbibliothek Leipzig. Dort hat er den Fachinformationsdienst adlr.link entwickelt, ein wissenschaftliches Ressourcenportal für die Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaften. Seit 2023 ist er Referent für Onlinekommunikation am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt und Chefredakteur des Bildungsservers Sachsen-Anhalt.
In seiner Forschung setzt er sich schwerpunktmäßig mit der gesellschaftlichen Wirkung von Science-Fiction und im Besonderen von Star Trek auseinander. Er nimmt dazu auch in Radiobeiträgen, Podcasts, im Fernsehen und in Vorträgen etwa auf der FedCon zu diesem Thema Stellung. Ein weiteres Forschungsgebiet ist die Filmmusik. Hier vertritt er den Standpunkt, Filmmusik als gleichwertig mit anderen Musikgenres wie etwa der Programmmusik anzusehen.
Er ist Mitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaft und seit 2019 Mitherausgeber der Zeitschrift Medienwissenschaft: Berichte und Papiere.
| Personendaten | |
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| NAME | Stoppe, Sebastian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Medienwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 1978 |
| GEBURTSORT | Helmstedt |