Seigendorf Markt Hirschaid | |
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| Koordinaten: | 49° 50′ N, 11° 1′ O |
| Höhe: | 301 m ü. NHN |
| Fläche: | 5,26 km² |
| Einwohner: | 812 (31. Dez. 2024) |
| Bevölkerungsdichte: | 154 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 |
| Postleitzahl: | 96114 |
| Vorwahl: | 09545 |
Die Kirche von Seigendorf | |
Seigendorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Hirschaid im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Die Gemarkung Seigendorf hat eine Fläche von 5,260 km². Sie ist in 955 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5507,51 m² haben.
Das Kirchdorf liegt auf freier Flur liegt am bewaldeten Südwesthang der Friesener Warte, einer Hochfläche der Fränkischen Schweiz. Durch den Ort fließt der Schlammbach, ein linker Zufluss des Seigenbachs. Die Staatsstraße 2210 führt nach Friesen (1,5 km nördlich) bzw. nach Buttenheim (2,3 km südlich). Die Kreisstraße BA 27 führt zur Anschlussstelle 25 der Bundesautobahn 73 (1,4 km westlich) und darüber hinaus nach Hirschaid zur Staatsstraße 2244 bzw. nach Ketschendorf (2,1 km östlich).
Seigendorf wurde urkundlich erstmals 1096 als „Sichendorf“ erwähnt, benannt nach dem Gründer des Dorfes, Sicho. Die Gemeinde bestand aus Ober- und Niederseigendorf, die 1315 erwähnt wurden. Die von Streitberg, ab 1691 die Schenken von Stauffenberg, besaßen den halben Zehnt als kaiserliches Lehen. Lehensleute waren zunächst die Zollner, dann die Nürnberger Bürger Held, genannt Hagelsheimer, dann die Böttinger. Durch den Bauernaufrührer Koller gelangte es im Bauernkrieg zu trauriger Berühmtheit. Der Ort gehört zur Urpfarrei Buttenheim. Das war auch der einstige Schulort. Eine eigene Schule für Seigendorf und Friesen entstand 1811. Im Jahr 1879 wurde das alte Schulgebäude durch ein neues (in Oberseigendorf) ersetzt.
Der Ort wurde am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Hirschaid eingemeindet.
In die Liste der Baudenkmäler in Seigendorf sind 13 Objekte eingetragen, darunter: