Serkan Yildirim (*1981 in der Türkei) ist Überlebender des ersten Anschlages der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Am 23. Juni 1999, dem Tag nach der Eröffnung seines Café Sonnenschein am 22. Juni 1999, fand er eine Taschenlampe auf der Toilette, welche sich als mit Schwarzpulver gefüllte Rohrbombe herausstellte und ihn durch die Explosion schwer verletzte. Nur durch einen fehlerhaften Zusammenbau der Bombe überlebte er die Tat.
Serkan Yildirim ist in Nürnberg aufgewachsen. Im Kindesalter litt er an Leukämie. Im Juni 1999 eröffnete er mit seinen Eltern das Café Sonnenschein in der Nähe des Nürnberger Hauptbahnhofes.
Die Eröffnung des Café Sonnenschein fand am 22. Juni 1999 statt. Am Tag darauf, nach dem Aufräumen der Feierlichkeiten fand Serkan Yildirim auf der Toilette des Cafés eine 30cm lange, schwarze Taschenlampe. Diese explodierte, als er sie berührte. Durch die Detonation wurde Yildirim durch den Raum geschleudert und erlitt starke physische und psychische Verletzungen. Durch die Bundesanwaltschaft wurde festegstellt, dass es sich bei der Taschenlampe um ein "langes Metallrohr, dass an beiden Enden mit Verschlusskappen verschraubt und mit Schwarzpulver gefüllt war".
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Yildirim, Serkan |
| ALTERNATIVNAMEN | Opfer der Anschlagsserie der NSU |
| GEBURTSDATUM | 1981 |
| GEBURTSORT | der Türkei |