Shake Your Money Maker

$hake Your Money Maker
Studioalbum von The Black Crowes

Veröffent-
lichung

13. Februar 1990

Label(s)

Def American

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Rock

Titel (Anzahl)

13 (remastered)

Länge

43:42

Besetzung

Produktion

Studio(s)

  • Soundscape Studios, Atlanta
  • Chapel Studios, Paramount Studios, Grandmaster Studios, Los Angeles
Chronologie
— $hake Your Money Maker The Southern Harmony and Musical Companion
(1992)

$hake Your Money Maker ist das Debüt-Album der Black Crowes, bekannt als the most rock ’n’ roll rock ’n’ roll band in the world. Ein klassischer Blues-Song von Elmore James trägt den gleichen Namen. Das Album erreichte Platz 4 der Billboard Charts. Der größte Hit dürfte die Cover-Version von Otis Reddings Hard to Handle sein, doch auch die Singles Twice as Hard, Jealous Again und vor allem die mit Akustik-Gitarren gespielte Ballade She Talks to Angles erreichten hohen Bekanntheitsgrad.

Entstehungsgeschichte

1989 erhielt die Band, die zu der Zeit noch den Namen Mr. Crowe’s Garden trug, einen Plattenvertrag bei American Recordings (damals noch Def American), dem Label des Produzenten Rick Rubin. Obwohl die Band schon seit einigen Jahren bestand, schrieben die Brüder Chris und Rich Robinson innerhalb von sechs Wochen zwölf neue Stücke, die zusammen mit Hard to Handle, einer Coverversion des ebenfalls aus Georgia stammenden Otis Redding, und She Talks to Angels, dem einzigen älteren Stück der Band, zusammen mit George Drakoulias vorproduziert und schließlich innerhalb von eineinhalb Monaten aufgenommen und gemischt wurden.

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Jealous Again
 UK7616.06.1990(2 Wo.)
 US7523.06.1990(9 Wo.)
Hard to Handle
 UK4501.09.1990(5 Wo.)
 US4515.12.1990(15 Wo.)
Twice as Hard
 UK4712.01.1991(3 Wo.)
She Talks to Angels
 UK7022.06.1991(1 Wo.)
 US3011.05.1991(16 Wo.)
Hard to Handle (1991)
 UK3924.08.1991(4 Wo.)
 US2617.08.1991(14 Wo.)
Seeing Things
 UK7226.10.1991(1 Wo.)

Titelliste

  1. Twice as Hard – 4:09
  2. Jealous Again – 4:35
  3. Sister Luck – 5:13
  4. Could I’ve Been So Blind – 3:44
  5. Seeing Things – 5:18
  6. Hard to Handle (Isbell/Jones/Redding) – 3:08
  7. Thick N’ Thin – 2:44
  8. She Talks to Angels – 5:29
  9. Struttin’ Blues – 4:09
  10. Stare It Cold – 5:13
  11. Don’t Wake Me – 3:33
  12. She Talks to Angels (acoustic) – 6:19
  13. Live Too Fast Blues/Mercy, Sweet Moan (hidden track) – 1:17

Außer Hard to Handle wurden alle Songs von Chris und Rich Robinson geschrieben. Die Titel 11 und 12 wurden erst für die Wiederveröffentlichung im Rahmen des Sho’Nuff-Box-Sets hinzugefügt. Der in der Titelliste des Albums nicht aufgeführte Titel Live Too Fast Blues/Mercy, Sweet Moan ist in jedem Falle das letzte Lied.

Personal

Band

Zusätzliche Musiker

Stab

Singles

Aus dem Album wurden fünf Titel als Singles ausgekoppelt. Bis auf das Stück Waiting Guilty waren alle B-Seiten Live- bzw. Akustikversionen von Stücken des Albums oder live aufgenommene Cover. Die Singles wurden in unterschiedlichen Regionen sowie auf unterschiedlichen Formaten mit verschiedenen B-Seiten bestückt. Angegeben sind jeweils alle B-Seiten, die zur jeweiligen Single erschienen, ohne dass auf den jeweiligen Tonträgern alle Stücke enthalten sein müssen.

Jealous Again

Hard to Handle

Twice as Hard

Seeing Things

She Talks to Angels

Wissenswertes

Den Elmore-James-Blues Shake Your Money Maker haben die Black Crowes erst ab November 1994 in ihr Programm aufgenommen. 1999 veröffentlichten sie das Stück auf dem mit Jimmy Page aufgenommenen Album Live At The Greek.

Zu Beginn der Aufnahmesessions hieß die Band noch Mr. Crowes Garden, änderten ihren Namen jedoch im Verlauf in The Black Crowes.

Während der Sessions wurden 14 Stücke eingespielt. You’re Wrong wurde als B-Seite veröffentlicht, wohingegen Charming Mess nicht veröffentlicht und nur ein einziges Mal live gespielt wurde. Das 1998 als Bonus-Track veröffentlichte Don’t Wake Me wurde nie vor Publikum aufgeführt.

Fast alle Stücke wurden erst kurz vor den Sessions komponiert, Ausnahmen sind die Coverversion von Hard to Handle und der Titel She Talks to Angels, der als einziges Stück bereits seit 1988 im Programm von Mr. Crowes Garden war.

Die Band wurde im Studio von dem Southern-/Blues-Rock-Urgestein Chuck Leavell an den Keyboards (Piano/Hammond-Orgel) begleitet. Leavell war seit den 1970ern Mitglied der Allman Brothers Band, tourte mit den Rolling Stones und spielte u. a. auf Eric Claptons Unplugged-CD Klavier.

Kommerzieller Erfolg

Chartplatzierungen

Chartplatzierungen
ChartsChartplatzierungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)30 (3 Wo.)3
 Schweiz (IFPI)40 (2 Wo.)2
 Vereinigte Staaten (Billboard)4 (167 Wo.)167
 Vereinigtes Königreich (OCC)36 (11 Wo.)11
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (1990)Platzie­rung
 Vereinigte Staaten (Billboard)86
ChartsJahres­charts (1991)Platzie­rung
 Vereinigte Staaten (Billboard)3
ChartsJahres­charts (1992)Platzie­rung
 Vereinigte Staaten (Billboard)87

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Das Album wurde von der Recording Industry Association of America im Mai 1995 mit Fünffach-Platin ausgezeichnet.

Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Kanada (MC) Gold50.000
 Neuseeland (RMNZ) Platin15.000
 Vereinigte Staaten (RIAA) 5× Platin5.000.000
 Vereinigtes Königreich (BPI) Gold60.000
Insgesamt 1× Silber
1× Gold
6× Platin
5.125.000

Einzelnachweise

  1. ↑ Liste der Charterfolge bei allmusic.com
  2. 1 2 3 Informationen zur Aufnahmesession auf crowesbase.com
  3. ↑ Chartquellen: DE CH UK US
  4. ↑ Jealous Again (Single) auf crowesbase.com
  5. ↑ Hard To Handle (Single) auf crowesbase.com
  6. ↑ Twice As Hard (Single) auf crowesbase.com
  7. ↑ Seeing Things (Single) auf crowesbase.com
  8. ↑ She Talks To Angels (Single) auf crowesbase.com
  9. ↑ Setlistarchiv – jedoch existieren kaum Setlists aus den ersten beiden Jahren der Band
  10. ↑ Charming Mess auf www.crowesbase.com
  11. ↑ Don’t Wake Me auf crowesbase.com
  12. ↑ Chuck Leavell (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) bei allmusic
  13. ↑ Chartplatzierung in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 22. Mai 2026.
  14. ↑ Chartplatzierung in der Schweiz. In: hitparade.ch. Abgerufen am 22. Mai 2026.
  15. ↑ Chartplatzierung in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 22. Mai 2026 (englisch).
  16. ↑ Chartplatzierung in Großbritannien. In: officialcharts.com. Abgerufen am 22. Mai 2026 (englisch).
  17. ↑ Jahrescharts 1990 in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 24. Mai 2026 (englisch).
  18. ↑ Jahrescharts 1991 in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 22. Mai 2026 (englisch).
  19. ↑ Jahrescharts 1992 in den USA. In: billboard.com. Abgerufen am 22. Mai 2026 (englisch).
  20. 1 2 Gold & Platinum. In: riaa.com. Abgerufen am 8. Oktober 2024 (englisch).
  21. ↑ Gold/Platinum. In: musiccanada.com. Abgerufen am 8. Oktober 2024 (englisch).
  22. ↑ Official Top 40. In: aotearoamusiccharts.co.nz. Abgerufen am 14. November 2024 (englisch).
  23. ↑ Brit certified. In: bpi.co.uk. Abgerufen am 8. Oktober 2024 (englisch).