Siegfried Windisch (* 13. August 1913 in Leipzig; † 18. Januar 2000 in Bad Schwalbach) war ein deutscher Mikrobiologe und Gärungstechniker.
Siegfried Windisch war der Sohn des promovierten Juristen Hermann Windisch (1878–1914), sein Vater fiel im Ersten Weltkrieg.
Im Jahr 1937 wurde Windisch an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Dissertation Der Einfluß einiger organischer Säuren auf die Keimung der Askosporen von Bombardia lunata Zckl promoviert. Die Habilitation folgte 1949 an der Technischen Hochschule München mit der Schrift Zur Biologie und Systematik des Milchschimmels und einiger ähnlicher Formen. An der TH München wirkte er anschließend als Privatdozent. Zum 1. April 1952 wechselte er an die Technische Universität Berlin. Dort war er zunächst außerordentlicher Professor und ab April 1962 Ordinarius für Mikrobiologie und Leiter des Instituts für Mikrobiologie im Institut für Gärungstechnik im Fachbereich Lebensmitteltechnik und Biotechnologie. Von 1968 bis 1969 war er zudem Dekan der Fakultät VI für Landbau und Mitglied bzw. Vorstandsmitglied der Berliner Mikrobiologischen Gesellschaft. Ende September 1978 wurde er emeritiert.
Siegfried Windisch starb am 18. Januar 2000 in Bad Schwalbach und wurde auf dem Friedhof Bad Schwalbach-Hettenhain beerdigt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Windisch, Siegfried |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mikrobiologe und Gärungstechniker |
| GEBURTSDATUM | 13. August 1913 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
| STERBEDATUM | 18. Januar 2000 |
| STERBEORT | Bad Schwalbach |