Dittner absolvierte ab 1938 eine Lehre als Vermessungszeichner und arbeitete dann bis 1943 in diesem Beruf, ehe er zur Wehrmacht eingezogen wurde. und am Zweiten Weltkrieg teilnahm. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1945 begann er sich als Autodidakt künstlerisch zu betätigen. Von 1945 bis 1946 arbeitete er als Vermessungstechniker und von 1946 bis 1951 als Kunsterzieher in Waren. Ab 1949 war Dittner zudem freischaffend als Maler und Grafiker in Waren tätig, später in Teterow und Malchin, zuletzt in Malchow. Er gehörte zu den bekannten Porträtkünstlern der DDR-Grafik. „dessen subtile und zeichnerische Charakterstudien insbesondere durch ihre eiligen, oft skizzenhaften Züge auffielen.“
Für die Stadt Waren schuf er 1987 das Logo für den „Warener Taler“, der erstmals 2010 ausgegeben wurde.
Dittner war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und danach des Künstlerbunds Mecklenburg- und Vorpommern e.V. Er hatte viele Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u.a. war er von 1953 bis 1968 auf der Dritten bis VI. Deutschen Kunstausstellungen und 1982/83 auf der IX. Kunstausstellungen der DDR in Dresden vertreten.
Seit 2008 gibt es im Kloster Malchow eine Dauerausstellung mit Bildern Dittners.
Dittner war mit Vilja Dittner (1926–2014) verheiratet.
Buchenwald im Herbst (1978; Aquarell; Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern)
Architekturbezogene Werke
Szenen aus dem ländlichen Leben (1965; Keramische Verkleidung einer Klimaanlage, 2,60 × 1,20 × 0,45 m; Neubrandenburg, Moccabar im Turmgebäude des Haus der Kultur und Bildung)
Gesellschaftlicher Nutzen der Datenverarbeitung (1971, Wandgestaltung, Aluminiumätzung, 20 m2; technische Ausführung mit dem VEB Zentrum Bildende Kunst Neubrandenburg; Neubrandenburg, Konferenzraum des VEB Maschinelles Rechnen)
Buchillustrationen
Irma Harder: Die Spatzen pfeifen’s schon vom Dach. Verlag Neues Leben, Berlin, 1963
Jürgen Weinbrecht: Vorsicht, Bauarbeiten! Heitere und ernste Geschichten. Verlag Neues Leben, Berlin, 1963
Juri Piljar: In Wahrheit war ich siebzehn. Verlag Neues Leben, Berlin, 1964
↑Der Bildindex der Kunst & Architektur nennt das Bild als Exponat der Dritten Deutschen Kunstausstellung in Dresden. Im Katalog der Ausstellung ist das Bild aber nicht aufgeführt.
↑Ruth Pape et al.: Bildende Kunst + Architektur. Baukatalog Teil 4, Potsdam, Magdeburg, Schwerin, Rostock, Neubrandenburg. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1972, Neubrandenburg, S. 162/163
↑Ruth Pape et al. (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1973