Sieghard Liebe (* 8. Juni 1937 in Dresden) ist ein deutscher Fotograf und Hochschullehrer.
Sieghard Liebe machte von 1953 bis 1955 eine Lehre zum Maschinenschlosser und arbeitete auch kurzzeitig in diesem Beruf. Von 1958 bis 1961 absolvierte er eine Ausbildung zum Fotografiker an der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg. Anschließend arbeitete er in den folgenden Jahren als Bildredakteur für den Fotokinoverlag. Zwischen 1966 und 1971 studierte er mit Diplomabschluss Fotografik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, wo er seit Beginn zunächst als Oberassistent und später als Lehrer und den Bereichen künstlerische Grundlagen und Fotografie unterrichtete. Zu seinen Schülerinnen und Schülern gehörten u. a. Monika Schulz-Fieguth und Harald Kirschner. 2002 ging er in den Ruhestand.
Er ist spezialisiert auf Natur- und Landschaftsfotografie, von den 1970ern bis in die 1990er Jahre hinein veröffentlichte er von seinen Reisen mehrere Bildbände, in denen seine Ehefrau Monica Liebe häufig die Texte verfasste. Außerdem begleitete er fotografisch die Montagsdemonstrationen und die politische Wendezeit in Leipzig.
2004 produzierte Liebe einen prämierten Dokumentarfilm über die Alzheimer-Erkrankung seiner Ehefrau Monica.
Sieghard Liebe arbeitete und lebt in Leipzig.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Liebe, Sieghard |
| ALTERNATIVNAMEN | Liebe-Kempe, Sieghard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fotograf und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 8. Juni 1937 |
| GEBURTSORT | Dresden |