
Silvia Haselbeck (* 7. August 1964 in Langental) ist eine Schweizer Filmregisseurin und Filmproduzentin.
Silvia Haselbeck wurde in Langental geboren und wuchs in Luzern auf. Sie machte eine Ausbildung zur Krankenschwester. Sie heiratete 1992 den Regisseur Erich Langjahr. Beide sind Eltern von zwei erwachsenen Söhnen.
Seit 1986 arbeitete Silvia Haselbeck bei zahlreichen Filmproduktionen mit. So leistete sie Ton, Kamera- und Schnittassistenz, sowie Produktions- und Verleiharbeit in folgenden Filmen von Erich Langjahr: «Männer im Ring» 1990, «Unter dem Boden» 1992, «Sennen-Ballade» 1996, «Bauernkrieg» 1998, «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» 2002, «Das Erbe der Bergler» 2006, «Mein erster Berg» 2012, «Für eine schöne Welt» 2016, «Paracelsus – Ein Landschaftsessay» 2021.
In bisher drei Filmen wirkte sie als Co-Regisseurin, «Geburt» 2009, «Das Rössli, die Seele eines Dorfes» 2019, «Die Tabubrecherin» 2024.
Ausserdem gelegentliche Ton-Mitarbeit bei Karl Saurer: «Bulle d’Utopie» 1991 und «Der Traum vom grossen blauen Wasser» 1992 und bei Edwin Beeler, «Bruder Klaus» 1991.
1994 gründete sie zusammen mit ihrem Mann Erich Langjahr die «Langjahr Film GmbH», welche Kino-Dokumentarfilme produziert und sich um den Verleih der eigenen Produktionen sowie der Filme von Walter Marti und Reni Mertens, von Isa Hesse und anderen kümmert.
Seit 2007 ist Silvia Haselbeck Mitglied der Schweizer Filmakademie.
2002 eröffneten Silvia Haselbeck und Erich Langjahr das Museum Root, ein Dorfmuseum in der Luzerner Gemeinde Root.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Haselbeck, Silvia |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Filmregisseurin und Filmproduzentin |
| GEBURTSDATUM | 9. August 1964 |
| GEBURTSORT | Langental |