Simba-Dickie-Group

SIMBA-DICKIE-GROUP
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Rechtsform GmbH
Gründung 1982
Sitz Fürth, Deutschland Deutschland
Leitung
  • Florian Sieber (CEO)
  • Moritz Duschl (CFO)
  • Uwe Weiler (COO)
  • Michael Sieber
Mitarbeiterzahl ca. 2600 (2024) (incl. Leiharbeiter)
Umsatz 711,7 Mio. Euro (2024)
Branche Spielwarenhersteller
Website https://www.simba-dickie-group.com/de/home/

Die Simba Dickie Group (Eigenschreibweise: SIMBA DICKIE GROUP) ist eine Unternehmensgruppe mit Sitz in Fürth, die verschiedene Spielzeugunternehmen und deren Marken umfasst.

Bei den meisten Firmen der Gruppe handelt es sich um Schwesterfirmen, die gesellschaftsrechtlich nicht miteinander verbunden sind. Alle Firmen und Beteiligungen befinden sich im Besitz der Familie Sieber.

Im Umfeld der Spielwarenmesse 2023 in Nürnberg hat Simba-Dickie mitgeteilt, dass der Umsatz von 754 Mio. Euro im Jahr 2021 auf 702 Mio. Euro im Jahr 2022 gesunken sei. Im Jahr 2023 sank der Umsatz auf 675,2 Mio. Euro. Im Jahr 2024 wurde ein zusammengerechneter Umsatz von 711,7 Mio. EUR erzielt.

Geschichte

Hauptfirmensitz in Stadeln (Fürth) (2020)
Unternehmen und Marken am HQ der Simba-Dickie-Group (2020)

Der Grundstein für die spätere Simba Dickie Group wurde 1993 durch das Zusammengehen der beiden Unternehmen Simba Toys und Dickie Toys gelegt.

Simba Toys wurde 1982 von Fritz Sieber und seinem Sohn Michael in Fürth gegründet. Zunächst importierte das Unternehmen in erster Linie aus Fernost.

Bereits 1971 hatte Wolfgang Sauerborn das später in Dickie Toys umbenannte Unternehmen gegründet. Dieses wurde nach seinem Tod 1993 von Simba Toys übernommen.

Im Laufe der Jahre wurden immer mehr Spielzeughersteller und -marken akquiriert. Anfangs arbeiteten bei Simba Toys nur fünf Mitarbeiter. Heute sind es weltweit 2900 Beschäftigte. Das Spielwarensortiment umfasst über 10.000 Artikel. Hauptfirmensitze befinden sich neben Fürth im französischen Langeais und Lavans und in Hongkong sowie in Doetinchem und Kalifornien. Neben Produktionsstandorten in verschiedenen Ländern Europas und Asiens verfügt die Gruppe über ein weltweites Vertriebsnetz.

Der Gesamtumsatz stieg von 500 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 616 Millionen Euro im Jahr 2018. Rund 70 Prozent des Umsatzes werden im Ausland erwirtschaftet.

2013 gründete Michael Siebert mit seinem Sohn die Sieber & Sohn GmbH & Co. KG. Dieses Unternehmen übernahm im März 2013 den Modelleisenbahn-Hersteller Märklin.

Unternehmen und Marken der Simba-Dickie-Group

Einzelnachweise

  1. ↑ Impressum. Simba-Dickie-Group, abgerufen am 10. Juni 2025.
  2. 1 2 3 4 5 6 Spielwaren: 5 % mehr Umsatz für Simba Dickie. K-Zeitung, 28. Januar 2025, abgerufen am 10. Juni 2025.
  3. ↑ https://www.kunststoffweb.de/branchen-news/simba_dickie_umsatz_leicht_gesunken_t252100
  4. ↑ Historie der Simba-Akquisitionen. Gemeinsam Erfolge feiern. Simba-Dickie-Group, abgerufen am 22. Februar 2014.
  5. ↑ Spielwarenkonzern Simba Dickie Group steigert Umsatz auf 570 Millionen Euro. In: Unternehmer.de. 29. Januar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 13. August 2011; abgerufen am 22. Februar 2014.
  6. 1 2 Melanie Amann: Das Bobby-Car rollt und rollt und rollt. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Band 50, 18. Dezember 2011, S. 44.
  7. ↑ „Bobby Car“-Hersteller in der Krise: Händlerpleiten bremsen Simba-Dickie. Handelsblatt; 25. Januar 2019; abgerufen am 17. Juli 2019
  8. ↑ Spielwarenmesse: Simba Dickie und Bruder mit Umsatzwachstum. In: K-Zeitung. 27. Januar 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. Februar 2014; abgerufen am 22. Februar 2014.
  9. ↑ Märklins Zukunft gesichert. Simba-Dickie-Group, 21. März 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2014; abgerufen am 27. März 2013.
  10. 1 2 Simba Dickie beginnt neue Wachstumsphase. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Band 29, 4. Februar 2010, S. 14.
  11. ↑ Simba-Dickie und Filly trennen sich. In: FAZ. 25. Januar 2014, S. 17.
  12. ↑ simba-dickie-group.com
  13. ↑ Franz Carl Weber wird an deutsche Drogeriekette verkauft. In: Tages-Anzeiger, 5. Juli 2023.
  14. ↑ „Bobby Car“-Hersteller in der Krise: Händlerpleiten bremsen Simba-Dickie. Handelsblatt, 25. Januar 2019; abgerufen am 17. Juli 2019
  15. ↑ Schulranzen von Scout und Co.: Simba übernimmt Traditionsmarken. 26. Januar 2024, abgerufen am 26. Januar 2024.