Sinhof

Sinhof (Weiler)
Ortschaft
Sinhof (Österreich)
Sinhof (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Ruprechtshofen  (KG Rainberg)
Koordinaten 48° 7′ 55″ N, 15° 13′ 29″ OKoordinaten: 48° 7′ 55″ N, 15° 13′ 29″ Of1
Höhe 255 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 13 (1. Jän. 2026)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04911
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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BW

Sinhof (manchmal auch Sinnhof oder Sienhof) ist eine Ortschaft der Marktgemeinde Ruprechtshofen im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 13 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Der westlich von Ruprechtshofen unweit der Landesstraße L105 liegende Weiler entwässert über den Schlattenbach zur Melk. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 7 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit drei Häusern genannt, das nach Ruprechtshofen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Zwerbach besaß die Ortsobrigkeit und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Peilenstein ausgeübt, die auch die Konskription besorgte.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Sinhof weder Gewerbetreibende noch Landwirte mit Direktvertrieb ansässig. Vor der Gemeindezusammenlegung war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Rainberg.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 268f (Sinnhof in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 454