Sofija Ostrowska (ukrainisch Софія Островська; * 26. September 1958 in Slowjansk, Ukrainische SSR) ist eine sowjetisch-ukrainische Mathematikerin und Hochschullehrerin. Sie ist Professorin für Mathematik an der Atılım Üniversitesi in der Türkei. Bekannt ist sie für ihre Forschung zu q-Bernstein-Polynomen, den q-Analoga der Bernstein-Polynome.
Ostrowska ist die Tochter des Mathematikers Jossyp Ostrowskyj und der Mathematikerin Laryssa Semeniwna Kudina. Ihr jüngerer Bruder Mychajlo Ostrowskyj wurde Professor für Mathematik an der St. John’s University (New York). Sie begann 1974 ihr Mathematikstudium an der Staatlichen Universität Charkiw, wo sie 1977 ihren Bachelor- und 1980 ihren Masterabschluss erwarb. Von 1985 bis 1989 promovierte sie an der Staatlichen Universität Kiew, die später in Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew umbenannt wurde. Dort war sie von Januar 1984 bis 1993 Assistenzprofessorin, dann bis 1997 Associate Professorin. Als Associate Professorin war sie anschließend ein Jahr lang an der Nationalen pädagogischen Universität „Hryhorij Skoworoda“ in Charkiw und von September 1996 bis August 2000 an der Dokuz Eylül Üniversitesi in Izmir tätig. 2000 wurde sie Professorin am İzmir Yüksek Teknoloji Enstitüsü und danach an der Atılım Üniversitesi.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Approximationstheorie. Sie ist Editorin der Zeitschriften Results in Mathematics, Journal of Mathematical Analysis und Advances in Analysis.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ostrowska, Sofija |
| KURZBESCHREIBUNG | ukrainische Mathematikerin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 26. September 1958 |
| GEBURTSORT | Slowjansk, Ukrainische SSR |