Solg Stadt Münchberg | |
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| Koordinaten: | 50° 10′ N, 11° 43′ O |
| Höhe: | 588–609 m ü. NHN |
| Einwohner: | 61 (25. Mai 1987) |
| Postleitzahl: | 95213 |
| Vorwahl: | 09256 |
Lage von Solg in Münchberg
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Ortsmitte mit Friedenslinde | |
Solg ist ein Gemeindeteil der Stadt Münchberg im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Solg liegt in der Gemarkung Straas.
In der Ortsmitte des Dorfes entspringt die Oelschnitz. Die Friedenslinde, ebenfalls in der Ortsmitte, ist ein Naturdenkmal. Die Kreisstraße HO 21 führt nach Stammbach (3,5 km südwestlich) bzw. zur Anschlussstelle Münchberg-Süd der Bundesautobahn 9 (1,6 km östlich). Ein Anliegerweg führt nach Reba (0,8 km südlich).
1373 erwarb der Nürnberger Burggraf Friedrich V. den Ort. 1408 gab es in Solg laut einer Amtsbeschreibung des burggräflichen Amtes Münchberg 13 Güter und 2 Sölden.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Solg aus 11 Anwesen (1 Dreiviertelhof, 6 Halbhöfe, 1 Dreisechstelhof, 1 Viertelhof, 2 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand dem bayreuthischen Stadtrichteramt Münchberg zu. Das Kastenamt Münchberg war Grundherr sämtlicher Anwesen.
Von 1797 bis 1810 unterstand Solg dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Solg dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Straas und der zugleich entstanden Ruralgemeinde Straas zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Solg am 1. Juli 1972 nach Münchberg eingemeindet.
| Jahr | 1799 | 1812 | 1819 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 51 | 57 | 57 | 134 | 104 | 140 | 95 | 90 | 85 | 70 | 71 | 61 |
| Häuser | 11 | 12 | 15 | 14 | 14 | 13 | 14 | 15 | ||||
| Quelle |
Solg ist bis heute nach St. Peter und Paul (Münchberg) gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.