Soscha zu Eulenburg

Soscha zu Eulenburg (3. v. l.) beim Besuch eines Asylbewerberheims in Freiburg im Breisgau (1993)

Soscha zu Eulenburg, geb. Behr (* 9. Oktober 1944 in Nienhagen) ist eine deutsche Verbandsfunktionärin. Sie ist gegenwärtig im Vorstand des Verbands der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz.

Leben

Soscha zu Eulenburg, geb. Behr, ist die Tochter von Stephanie Kühne-Nienhagen, Tochter eines Gutsbesitzers, und des Managers und vormaligen Generalstabsoffiziers Winrich Behr, zuletzt Major a. D.

Sie ist ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes; zudem war sie Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Soscha zu Eulenburg war in den Jahren 2002 bis 2006 Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA). Sie war zudem bis 2016 Mitglied des Präsidiums von Innocence in Danger.

Sie ist Mitglied des Adelsgeschlechts Eulenburg und seit Mai 1966 mit dem Kaufmann Richard Wend Georg Paul Friedrich zu Eulenburg (* 1934 in Wangnick bei Passen/Ostpreußen) verheiratet. Das Ehepaar hat eine Tochter und zwei Söhne.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Genealogie Eulenburg und Hertefeld. Angelfire.com, abgerufen am 22. Oktober 2024.
  2. ↑ www.rotkreuzschwestern.de: Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes (Memento vom 10. Juli 2021 im Internet Archive)
  3. ↑ Winrich Behr. * 22.01.1918; † 25.04.2011 in Hubbelrath. In: SZ-Gedenken. Süddeutsche Zeitung.
  4. ↑ Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, DRK-Vizepräsidentin Soscha Gräfin zu Eulenburg und DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil zum 50. Jubiläum des DRK., In: Bericht DRK Reutlingen. 29.9.2006.
  5. ↑ Bundespräsident Rau erhält von BM Eichel neue Wohlfahrtsmarken, Hrsg. Bundespräsidialamt Berlin.
  6. ↑ Wolfgang Wessels: Das politische System der Europäischen Union. Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8100-4065-7, S. 289., 2. Auflage, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2022. ISBN 978-3-658-10012-4.
  7. ↑ Warum die Arbeit von Innocence in Danger so wichtig ist – Weil die Gefahr noch nie so nah war (Memento vom 22. Februar 2016 im Internet Archive)
  8. ↑ Walter von Hueck, Erik Amburger, Carola von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, u. a.: Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser, Band VII, Band 56 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1973, ISSN 0435-2408, S. 163–164.