Speckenberg
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| Lage | Südlich von Salzgitter, Niedersachsen | |
| Fläche | 8,2 ha | |
| Kennung | NSG BR 112 | |
| WDPA-ID | 165609 | |
| Geographische Lage | 52° 2′ N, 10° 24′ O | |
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| Meereshöhe | von 168 m bis 193 m | |
| Einrichtungsdatum | 2. August 1991 | |
| Verwaltung | NLWKN | |
Der Speckenberg ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Stadt Salzgitter.
Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG BR 112 ist rund 8,2 Hektar groß. Es ist vollständig Bestandteil des rund 2.013 Hektar großen FFH-Gebietes „Salzgitterscher Höhenzug (Südteil)“. Im Osten grenzt es an das Landschaftsschutzgebiet „Osterholz, Südholz, Kassebusch“. Das Gebiet steht seit dem 2. August 1991 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist die Stadt Salzgitter.
Das Naturschutzgebiet liegt südöstlich von Salzgitter-Bad auf dem südlichen Mittelteil des Salzgitter-Höhenzuges. Hier ist am Rande des Höhenzuges ein Halbtrockenrasen erhalten geblieben, der durch ehemals extensive Beweidung entstanden ist. Hier sind z. B. Echte Schlüsselblume, verschiedene Seggen, Fransenenzian, Gewöhnliches Sonnenröschen sowie Orchideen wie einige Ragwurzarten, Stattliches Knabenkraut, Schwalbenwurz und Weidenblättriger Alant, die größere Bestände bilden, zu finden. Gebüsche und Hecken werden von Schlehen, Weißdornen und Wildrosen, aber auch Liguster, Kreuzdorn, Hartriegel und Pfaffenhütchen gebildet.
Von besonderer Bedeutung ist ein Steilhang im Südwesten des Schutzgebietes, in dem sich auf skelettreichem Boden Charakterarten der Felsgrus- und Felsbandgesellschaft angesiedelt haben. Der östliche Teil des Naturschutzgebietes ist bewaldet. Hier sind als Besonderheit einige ältere Wildbirnen zu finden. An lichten Stellen im Wald sind Straußblütige Wucherblume und Blauroter Steinsame zu finden.
Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum verschiedener Schmetterlinge, darunter der Schachbrettfalter, der die bewaldeten Flächen und den Bereich des Waldsaums besiedelt, außerdem verschiedener Käfer, Heuschrecken, Wanzen und Ameisen.
Der Halbtrockenrasen wird zur Pflege zeitweise mit Galloway-Rindern, Schafen, Ziegen oder Eseln beweidet. Um die Rasen wieder freizustellen, werden Bereiche mit stärkerem Gehölzaufwuchs entbuscht. Durch den südlichen Bereich des Naturschutzgebietes verläuft ein Weg, der betreten werden darf.