| Stachelhering | ||||||||||||
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Stachelhering (Denticeps clupeoides) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Unterordnung | ||||||||||||
| Denticipitoidei | ||||||||||||
| Grande, 1982 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Denticipitidae | ||||||||||||
| Clausen, 1959 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Denticeps | ||||||||||||
| Clausen, 1959 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Denticeps clupeoides | ||||||||||||
| Clausen, 1959 |
Der Stachelhering (Denticeps clupeoides) ist ein sechs Zentimeter lang werdender Süßwasserfisch, der in Westafrika endemisch im Ouémé, im Nigerdelta und im Mungo River in Kamerun lebt. Seine Heimatgewässer weisen eine starke Strömung auf. Der Schwarmfisch ist die einzige Art der damit monotypischen Familie Denticipitidae.
Namensgebend für den Fisch sind die Hautzähnchen (Odontoden) auf dem Schädeldach und der Schädelunterseite. Die untere Schädelhälfte sieht dadurch „pelzig“ aus. Eine Supramaxillare, ein Hautknochen oberhalb des hinteren Endes der Maxillare, fehlt. Die Anzahl der Branchiostegalstrahlen beträgt fünf, die mittleren besitzen auf dem vorderen Rand Dentikeln. Das Seitenlinienorgan ist vollständig.
Der Stachelhering lebt in Schwärmen, die sich in der Regel in der Mitte der Flüsse aufhalten, wo die Strömung am stärksten ist. Er ist ein sehr guter Schwimmer und extrem schnell. Im Cross River laichen die Tiere vor allem im Juli und August. Nach Angaben der IUCN ist die Art gefährdet.
Der Stachelhering, die Gattung Denticeps und die Familie Denticipitidae wurden 1959 durch den dänischen Ichthyologen Herluf Stenholt Clausen erstmals wissenschaftlich beschrieben. Sie gehören zur Ordnung der Heringsartigen (Clupeiformes) und bilden als Unterordnung Denticipitoidei die basale Schwestergruppe einer von allen anderen Heringsartigen gebildeten Klade (Unterordnung Clupeoidei).