Stephanie Meer-Walter absolvierte ein Studium der Fächer Französisch und Geschichte auf Lehramt. Anschließend war sie rund 20 Jahre lang (von etwa 2002 bis 2019) im nordrhein-westfälischen Schuldienst tätig. Sie war Lehrerin für Französisch und Geschichte. Tätigkeiten umfassen Schulleitung bis hin zur Direktorin einer Gesamtschule. Ein entscheidendes Ereignis in ihrem Leben war die Diagnose Asperger-Autismus, die sie erst im Alter von 47 Jahren (ca. 2017) erhielt. Nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst startete sie eine zweite Karriere, in der sie ihre Innensicht als Betroffene mit ihrer professionellen Erfahrung als Pädagogin verbindet. Sie hat mehrere Sachbücher veröffentlicht und hat seit 2021 den PodcastAutismus braucht Aufklärung.
mit Ulla Graumann: Sichtbar werden – Erwachsene im Autismus-Spektrum. Innen- und Außenperspektiven zu Alltag, Familie, Beruf und Therapie. Stuttgart: Kohlhammer, 2026, ISBN 978-3-17-047333-1.
Autistisch? Kann ich fließend! Wie sich Autismus anfühlt und was die Wissenschaft darüber weiß – eine Übersetzungshilfe. Weinheim: Julius Beltz, 2023, ISBN 978-3-407-86762-9.
Schüler/innen im Autismus-Spektrum verstehen – Praxishilfe zu autistischen Besonderheiten in Schule und Unterricht. Weinheim: Julius Beltz, 2021, ISBN 978-3-407-83239-9.
Den inneren Suizid besiegen – mein Leben trotz, gegen, mit Asperger-Autismus. Gera: Daniel Funk, 2020, ISBN 978-3-9821736-3-4
mit Leo M. Kohl und Franca Peinel: Warum verstehen mich meine Lehrer nicht? Lehrerratgeber für Kinder im Autismus-Spektrum. Gera: Daniel Funk, 2020, ISBN 978-3982173603.
Eine unerhörte Antwort! ... auf die vermeintliche Erfolgsgeschichte – mit meinem ganzen Sein autistisch. Gera: Daniel Funk, 2019, ISBN 978-3-9820542-4-7.
„Der Rassismus als inszeniertes Spektakel. Menschen als Exponate – Völkerschauen im 19. Jahrhundert.“ In: Geschichte lernen, Nr. 93. Hannover: Friedrich, 2003, S. 54–59, ISSN 0933-3096.
„,Der Edelmann‘: die Herausgabe des ersten Werkes Isabelle de Charrières speziell für das deutsche Publikum durch Friedrich Heinrich Jacobi“. In: Vossische Nachrichten, Nr. 6, 2000, S. 44–60, Eutin: Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft, ISSN 1436-8684.
„Friedrich Heinrich Jacobi et Isabelle de Charrière – le début de la réception en Allemagne“. In: Lettre de Zuylen et du Pontet, Nr. 23, 1998, S. 10–15.
Die Korrespondenz Isabelle de Charrières und Ludwig Ferdinand Hubers (1793–1803). Universität Osnabrück, 1996.
↑Alina Götz:Autorin über den Umgang mit Autismus: „Die Diagnose hat mir das Leben gerettet“. In: Die Tageszeitung: taz. 31.März 2025, ISSN0931-9085 (taz.de[abgerufen am 29.Juni 2026]).
↑Stephanie Meer-Walter:Der Rassismus als inszeniertes Spektakel. Menschen als Exponate - Völkerschauen im 19. Jahrhundert. In: Geschichte lernen. Band16, Nr.93, 2003, ISSN0933-3096, S.54–59 (fachportal-paedagogik.de[abgerufen am 29.Juni 2026]).