Stoies

Stoies (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Stoyes
Stoies (Österreich)
Stoies (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Waidhofen an der Thaya
Pol. Gemeinde Vitis
Koordinaten 48° 46′ 55″ N, 15° 12′ 8″ OKoordinaten: 48° 46′ 55″ N, 15° 12′ 8″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 18 (1. Jän. 2026)
Gebäudestand 15 (2001)
Fläche d. KG 1,5 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06521
Katastralgemeindenummer 21186
Zählsprengel/ -bezirk Jaudling (32219 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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18

BW

Stoies ist eine Ortschaft und als Stoyes eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Vitis in Niederösterreich mit 18 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Das Breitstraßendorf nördlich von Vitis, das nur über eine Stichstraße erreichbar ist, entwässert über den Jaudlingbach in die Thaya. Am 1. April 2020 zählte die Ortschaft 13 Adressen.

Etymologie

Der Ortsname leitet sich als Genitiv vom slawischen Personennamen „Stojans“ ab.

Geschichte

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort 1417 unter dem Namen „Stoyans“ im Urbar von Hardegg, Pulkau, Schrems. Mit Unterbrechungen gehörten Grund-, Dorf- und Landesgerichtsobrigkeit der Herrschaft Schrems. Im Mittelalter wird es mehrmals im Zusammenhang mit Zehentvergaben genannt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, das nach Vitis eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schrems besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Stoies ein Holzhändler und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig.

Die römisch-katholische Kapelle wurde 1932 geweiht.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 298f (Stoyes in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 465