Streitwiesen

Streitwiesen (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Streitwiesen
Streitwiesen (Österreich)
Streitwiesen (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Weiten
Koordinaten 48° 18′ 49″ N, 15° 14′ 6″ OKoordinaten: 48° 18′ 49″ N, 15° 14′ 6″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 54 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 2,31 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04979
Katastralgemeindenummer 14358
Zählsprengel/ -bezirk Mollendorf (31546 001)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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54

BW

Streitwiesen ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Weiten im Bezirk Melk in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 54 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).

Geografie

Das westlich von Pöggstall gelegene Dorf wird von der Weitental Straße erschlossen. Durch den Ort fließt der Weitenbach. Zur Ortschaft zählt auch die Rotte Greißl im Südosten. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 29 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1144 wird die Burg Streitwiesen erstmals genannt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 15 Häusern genannt, das nach Weiten eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Pöggstall besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Streitwiesen ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, eine Mühle mit Sägewerk, zwei Schuster und ein Viktualienhändler ansässig.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 304f (Streitwiesen in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 467