| Film | |
| Titel | Struppi & Wolf |
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| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1992 |
| Länge | 94 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Allianz Filmproduktion |
| Stab | |
| Regie | Andy Bausch |
| Drehbuch |
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| Musik | Gast Waltzing |
| Kamera | Otto Kirchhoff |
| Schnitt | Babara Simon |
| Besetzung | |
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Struppi & Wolf ist ein deutscher Fernsehfilm von Andy Bausch aus dem Jahre 1992.
Am 9. November 1989 geht in den Streimi-Werken, einer Streichmittelfabrik, das Licht aus. Die Mitarbeiter Frau Frey und Herr Hasemüller nutzen die Gelegenheit und lassen belastende Akten verschwinden, damit ihre Stasi-Vergangenheit nicht nachweisbar ist.
Danach übernimmt der Westmanager Dr. Wolf im Auftrag der Treuhand die Leitung des Betriebs, bis die Eigentumsverhältnisse geklärt sind. Als Erbin kommt die junge, resolute Frau Strupp, genannt Struppi, in Frage. Sie stammt aus der Alternativszene am Prenzlauer Berg, und die Firma gehörte einst ihren Großeltern. Eigentlich will sie mit dem Besitz nichts zu tun haben. Sie ist zudem schockiert, dass der Großteil der Belegschaft bereits entlassen wurde. Wolf überzeugt sie dennoch, das Erbe anzutreten, und will sie nebenbei in die „Geheimnisse“ des Westens einweihen. Seine Überzeugung: Westdenken und Westverhalten führen zum Erfolg. Je besser er Struppi kennenlernt, desto mehr gerät diese Überzeugung ins Wanken. Auch Struppi hat Vorurteile gegenüber Wolf. Struppi freundet sich mit dem bereits entlassenen Chemiker Stefan Strehlitz an, für den sie keine „neue Sprache“ lernen muss.
Gegen Struppi und Wolf arbeiten Irmgard Frey, die bis vor Kurzem für die Stasi tätig war, und Hasemüller. Sie wollen den erhaltenswerten Betrieb im Sinne der alten Seilschaften an sich bringen und drängen Struppi mit Intrigen fast aus dem Werk. Struppi und Wolf nehmen gemeinsam den Kampf und die Aufbauarbeit auf. Hilfe bekommen sie von Sawitzki, dem ehemaligen Pförtner der Streimi-Werke, treuer Seele und jetzigem Chauffeur Wolfs. Er durchschaut die Machenschaften von Frey und Hasemüller und trickst die alten Feinde mit List und Tücke aus. Weil er weiß, was sich liebt, dass neckt sich, hilft er seinem Chef außerdem in Liebesdingen. Denn Ost und West sollten eigentlich zusammengehören.
Der Film basiert auf einer Idee von Wolfgang Tumler. Inspiriert vom amerikanischen Kino, baute Andy Bausch ein spielerisches Remake einer Szene aus … denn sie wissen nicht, was sie tun ein.
Die Uraufführung fand am 24. Februar 1992 im ZDF statt.
Das Lexikon des internationalen Films beurteilt den Film als „Realitätsferne deutsch-deutsche Komödie vor dem Hintergrund von Wiedervereinigung und Aufbau-Ost.“