| Sumatradrongo | ||||||||||||
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Sumatradrongo | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dicrurus sumatranus | ||||||||||||
| Wardlaw-Ramsay, RG, 1880 |
Der Sumatradrongo (Dicrurus sumatranus) ist ein Singvogel aus der Familie der Drongos (Dicruridae).
Der Vogel ist endemisch auf Sumatra im Hochland.
Die Art wurde früher als konspezifisch mit dem Haarbuschdrongo (Dicrurus hottentottus) angesehen.
Der Lebensraum umfasst trockenen Primärwald, hohen Sekundärwald, Waldränder typischerweise in Höhenlagen zwischen 700 und 1.600 m. ü. M. auf Sumatra und in allen Höhenlagen auf den Mentawai-Inseln.
Der Vogel ist etwa 29 cm groß, unverwechselbar mit fast rechteckig endendem Schwanz mit geraden oder nur angedeutet auswärts gekrümmten äußeren Steuerfedern und ziemlich kurzem Schnabel. Das Männchen ist schwarz mit dunkel ultramarinblauem Glanz und purpurnem Schimmer. Der Mantel ist samtig schwarz, die kleinen Federn an der Schnabelbasis reichen über fast 2/3 der Schnabellänge. Die Schnurrhaare sind sehr lang und reichen fast bis zur Schnabelspitze. Die Nackenhaare sind schmal und gut ausgeprägt, der Schwanz ist gut 10 cm lang, nur 7 mm gekerbt. Die Iris ist rot, Schnabel und Beine sind schwarz. Das Weibchen ist kleiner mit etwa gleich langem Schwanz.
Die Art ist monotypisch.
Die vormalige Unterart Dicrurus sumatranus viridinitens wird jetzt dem Haarbuschdrongo (Dicrurus hottentottus) zugerechnet und als Dicrurus hottentottus viridinitens bezeichnet.
Der Gesang wird als abwechslungsreiche Folge von 3–9 abfallenden melodiösen Pfeiflauten beschrieben wie „tee-tiyeaah“ oder als ansteigendes, dann abfallendes „choo choo tit tit choo choo choo“ Rufe sind ein metallisches „choo-choo“ oder dünnes „tooeee“.
Die Art ist ein Standvogel. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, die im Fluge von einem Ansitz aus gefangen, auch auf Baumstämmen und im Blattwerk gesucht werden, gerne auch zusammen mit gemischten Jagdgemeinschaften. Die Brutzeit dürfte im März und April liegen.
Der Sumatradrongo wurde im Jahre 2017 als potentiell gefährdet (Near Threatened) angesehen durch Habitatverlust, aktuell aber als nicht gefährdet (Least Concern). Betrachtet.